Donnerstag, 27. November 2008

Besser schreiben: Tipps von George Orwell

Die folgenden Schreibtipps habe ich im Ganzen George Orwells Essay Politics and the English Language entnommen. Auf diese Tipps und diesen Essay bezieht sich vermutlich Martin Huckerby, wenn er Orwell als Inspiration für seine Ratschläge zum guten Schreiben nennt (s. mein Post von vorgestern).
...one can often be in doubt about the effect of a word or a phrase, and one needs rules that one can rely on when instinct fails. I think the following rules will cover most cases:

(i) Never use a metaphor, simile, or other figure of speech which you are used to seeing in print.

(ii) Never us a long word where a short one will do.

(iii) If it is possible to cut a word out, always cut it out.

(iv) Never use the passive where you can use the active.

(v) Never use a foreign phrase, a scientific word, or a jargon word if you can think of an everyday English equivalent.

(vi) Break any of these rules sooner than say anything outright barbarous."

Und wie geht es hier im Blog weiter?

In der nächsten Woche befassen wir uns in mehreren Posts mit Punkt iv der Orwellschen Liste, dem Passiv. Am 16.12. erwartet Sie in diesem Blog eine Fortsetzung der Lektion Ein deutsches Problem und am 22.12. erfahren Sie, wie Sie die Lesbarkeit Ihrer Texte messen können.

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Montag, 24. November 2008

Besser schreiben: Tipps von Martin Huckerby

In dieser Woche überlasse ich das Blog zwei Schreibprofis und ihren Ratschlägen. (Fortsetzung am 27.11.)

Die Schreibtipps in diesem Post stammen von Martin Huckerby. Sie finden sich unter dem Titel "Eight ways to save words and write better English" in dem Handbuch The Net for Journalists, das er für die UNESCO geschrieben hat.
1) Never use a long word where a short one will do.

2) If it is possible to cut a word, always cut it.

3) Make every word count — treat words like a miser. Think of each word as a coin you could save.

4) Don’t use long complicated words to impress people; use short, simple words to inform them.

5) Avoid clichés “like the plague”.

6) Try to use active rather than passive verbs: ‘The train hit a car' rather than ‘A car was hit by the train’.

7) Try not to reverse sentences by putting a subsidiary clause first.

8) Break any of these rules rather than write something which is unclear, inelegant or downright foolish.

Credit for much of the above goes to journalist and author George Orwell.
Was George Orwell selbst über das Schreiben gesagt, können Sie am 27. lesen

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Freitag, 21. November 2008

Mitmachen: Schreibwettbewerb für frisch promovierte Naturwissenschaftler

Wer dieses Blog regelmäßig liest, ist für den Wettbewerb "KlarText!" bestens gerüstet. Es geht dabei um den "Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft". Weitere Informationen enthält die folgende Pressemitteilung:
Heidelberg, 21. November. Bereits zum vierten Mal ruft die Klaus Tschira Stiftung junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf, sich um den Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft KlarText! zu bewerben. Im letzten Jahr wetteiferten 126 Bewerber aus den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik um den Preis.

Bewerben kann sich jeder, der 2008 seine Promotion in den Fachgebieten Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik, Neurowissenschaften oder Physik abgeschlossen hat. Maßgebend ist hierbei der Termin der bestandenen mündlichen Prüfung. Auch angrenzende Fächer wie Biophysik oder Wirtschaftsinformatik werden bei der Vergabe mit einbezogen. Für den Wettbewerb müssen die Bewerber die Ergebnisse ihrer Doktorarbeit in einem allgemein verständlichen und spannenden Artikel in deutscher Sprache zusammenfassen, wobei vor allem die eigene Leistung klar herausgestellt werden sollte.

Einsendeschluss ist der 28. Februar 2009. Alle wichtigen Informationen und die genauen Ausschreibungsbedingungen finden sie unter www.klaus-tschira-preis.info.

Die besten Beiträge werden von Experten aus Wissenschaft und Journalismus ausgewählt und mit je 5 000 Euro prämiert. Außerdem werden die Gewinnerbeiträge in einer Sonderbeilage des populärwissenschaftlichen Magazins "bild der wissenschaft" veröffentlicht. Zurzeit ist die Novemberausgabe des Magazins mit den Gewinnerbeiträgen 2008 im Handel erhältlich.

2009 gibt es einige Neuerungen: Der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Dr. Peter Gruss, hat die Schirmherrschaft für den Wettbewerb übernommen. Außerdem bietet die Klaus Tschira Stiftung allen Bewerbern unabhängig von ihrer Platzierung die Möglichkeit, an einem eintägigen "Workshop Wissenschaftskommunikation" in der Villa Bosch in Heidelberg teilzunehmen. Die Workshops beginnen im Herbst 2009.

Donnerstag, 20. November 2008

E.B. White hat gesagt...

"I think writing is mainly work. Like a mechanic's job."

Es handelt sich um jenen E.B. White, der gemeinsam mit William Strunk "The Elements of Style" verfasst, der bekannte Kinderbücher wie "Charlotte's Web" und "Stuart Little" geschrieben und unter anderem lange Jahre für den New Yorker gearbeitet hat. Der Mann sollte also wissen, wovon er spricht.

Er hat auch gesagt: "The main thing I try to do is write as clearly as I can." Nachzulesen in dem New York Times-Artikel The Author of "One Man's Meat" Talks About Writing and Country Living.

Mittwoch, 19. November 2008

Winzige URLs aus ellenlangen Internetadressen

Manchmal kommt man nicht umhin eine Internetadresse anzugeben. Wenn sich die Zahlen- und Buchstabenfolgen über mehrere Zeilen hinziehen, sieht das nicht schön aus und kann problematisch werden. Doch Hilfe naht. Dienste wie TinyURL wandeln auch die längsten Zeichenmonster in kurze Webadressen um.

Beispiel: aus http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15172762?ordinalpos=2&itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum:Abstract wird http://tinyurl.com/5d34qo.

Ich will aber nicht verschweigen, dass es einige Kritikpunkte gibt, auf die dieser Wikipedia-Beitrag hinweist.

Ergänzung vom 21.12.08: zu einem Kritikpunkt aus Wikipedia
Bei URL-Aliasen wird der Besucher ggf. ohne sein Einverständnis auf eine Seite weitergeleitet, die er vielleicht gar nicht besuchen will oder darf. Dieser Umstand kann missbraucht werden um Leute ungewollt auf Seiten zu locken, die über Sicherheitslücken im Webbrowser den Rechner des Anwenders kompromittieren oder um eine Cross-Site Request Forgery einzuleiten. Aus diesem Grund bieten viele Kurz-URL-Anbieter auf Wunsch einen Vorschau-Link an, über den man nicht direkt zum Ziel, sondern zunächst auf eine Zwischenseite gelangt, auf der weitere Informationen zum Ziellink angegeben werden.
So einen Vorschau/Preview-Link erzeugt auch TinyURL. Wer sicher gehen will, sollte diesen verwenden. Bei den Links zu diesem Post sieht das zum Beispiel so aus:

http://tinyurl.com/8rsz96
oder
http://preview.tinyurl.com/8rsz96 (Hier wird man auf eine Seite geleitet, auf der man die Originaladresse sehen kann, ehe man weiterklickt.)

Ergänzung vom 27.11.08: Ich habe einen weiteren Dienst gefunden: Cligs. Wenn man sich anmeldet (nicht nötig, wenn man nur Adressen verkürzen will), bekommt man auch Statistik-Infos zu dem Link (interessant, wenn er zu einer eigenen Website führt). Genauere Erklärungen liefert der Blogpost Cligs: Another Url Shortener With Awesome Tracking Features.

Ich selbst habe allerdings bisher nur TinyUrl verwendet, kann also nichts Genaueres zu Cligs sagen.

Noch eine Ergänzung: Wenn man sich bei Cligs anmeldet kann man die Kurzform, die erzeugt wurde, umbenennen ("rename"), so dass die Adresse nicht aus beliebigen Zahlen und Buchstaben besteht, sondern etwas über den Inhalt des Posts aussagt.

Ich habe damit die Adresse
http://schreibhandwerk.blogspot.com/2008/09/ein-deutsches-problem.html
umgeformt und umbenannt zu
http://cli.gs/problem.
Cool!

21.12.08: Wie ich gerade entdeckt habe, geht das auch bei TinyUrl. Für diesen Post sieht das zum Beispiel so aus:

http://tinyurl.com/winzige-urls
bzw.
http://preview.tinyurl.com/winzige-urls

Und noch eine Ergänzung (vom 9.1.09): ein weiterer Webadressen-Kürzdienst/url shortener ist bit.ly. Mehr darüber unter dem Titel Bit.ly Plug-in Extends Tiny URLs, Shows Clickthrough Numbers bei ReadWriteWeb.

Montag, 17. November 2008

Gut und verständlich schreiben - wichtiger denn je

Was man beim Aufräumen so alles findet... Z. B. das Januar-Heft der Zeitschrift "journalist" und darin einen Artikel von Ralf Geißler mit dem Titel Wandernde Wörter. Dort geht es u. a. darum, dass Sprache sich ständig wandelt.

Ein paar Sätze in dem Beitrag habe ich mir unterstrichen, etwa:
Und zu keiner Zeit waren die sprachlichen Anforderungen an den Einzelnen auf dem Arbeitsmarkt so hoch.
Das ist auch mein Eindruck, denn es wird mehr geschrieben und gelesen denn je. Geißler zitiert den Linguisten Peter Eisenberg: "In so einer Gesellschaft fällt es viel stärker auf, wenn sich einige nicht korrekt ausdrücken."

Ralf Geißler hat sich außerdem mit Peter Linden unterhalten, der Journalisten, aber auch Anwälte und Beamte schult, und er hat festgestellt:
Das Interesse, eine knappe und konkrete Sprache zu erlernen, ist groß.
Autoren müssen heute anders schreiben als im 19. Jahrhundert, denn:
Der Leser weiß mehr, und er langweilt sich schneller.
Peter Linden schätzt: "Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass die deutsche Sprache in den vergangenen 100 Jahren fünf Wörter pro Satz verloren hat."

Weitschweifigkeit und Bandwurmsätze sind out. Wer schreibt, muss klar und schlank formulieren. Zumindest, wenn er möchte, dass möglichst viele Menschen seine Texte lesen.

Wie man klar und schlank schreibt, lernen Sie z. B. in diesem Blog. Wenn Sie keinen Post verpassen wollen, abonnieren Sie mein Blog am besten (das geht rechts unter "SCHREIBHANDWERK ABONNIEREN" oder "NEUE POSTS PER E-MAIL") .

Dienstag, 11. November 2008

Unfreiwillig komisch: Der falsche Bezug

Heute beginne ich mit zwei Beispielen (die unfreiwillig komischen finden Sie gegen Ende des Beitrags):

Besonders gefährdet sind Lendenwirbelsäule und Hüfte. Hier
(in der Wirbelsäule?) kann es im Alter zu den gefürchteten Oberschenkelhalsbrüchen kommen.

Der Zufall hat zwei völlig unterschiedliche Gesichter, meint Autor X in seinem Buch. Der (Das) eine (zu ergänzen: "Gesicht") ist der Zufall erster Ordnung.

Hier knirscht es, weil der Bezug zwischen den Sätzen nicht stimmt. Das ist wie Sand im Getriebe. Auch wenn den meisten Lesern vermutlich nicht sofort klar ist, warum sie bei diesen Textpassagen hängen bleiben: Alles, was stört, hemmt den Lesefluss und muss raus.

Als Verlag, Redaktion oder Werbeagentur sind Ihre Texte das Aushängeschild Ihres Unternehmens.
Das ist ein Fehler, der häufig gemacht wird. Das nächste Substantiv nach dem „als“-Konstrukt ist „Texte“. Die sind aber kein Verlag usw.

Ich hätte beinahe einmal geschrieben:
Als Medizinjournalistin gehört das klinische Wörterbuch "Der Pschyrembel" seit Langem zu meinem Handwerkszeug. Dabei hat "Der Pschyrembel" zwar mit Medizin zu tun, ist aber, wie jeder weiß, gewiss keine Journalistin.

Ein anderes Beispiel:
In Bremen stießen prominente TV-Journalisten auf ein interessiertes Publikum: darunter Ranga Yogeshwar, Moderator von "Quarks & Co." (WDR) sowie "W wie Wissen" (ARD). Er startete die Diskussion...
Ich kann mich natürlich täuschen, aber ich denke, Yogeshwar saß nicht im Publikum. Gemeint war vielmehr:
In Bremen stießen prominente TV-Journalisten
, unter ihnen Ranga Yogeshwar, auf ein interessiertes Publikum. Yogeshwar moderiert "Quarks & Co." (WDR) sowie "W wie Wissen" (ARD). Er startete...

Auch so kann es danebengehen: Unsere Gesellschaft wird immer dicker und älter - Prävention ist im deutschen Gesundheitswesen kaum vorgesehen.
Wie man dem Dickerwerden vorbeugen will, kann ich mir vorstellen. Aber dem Älterwerden?

Das Problem ist also: Ein unklarer oder falscher Bezug zwischen Satzteilen oder Sätzen verwirrt den Leser. Möglicherweise amüsiert er ihn auch. Auf alle Fälle bleibt man hängen. Man denkt nach, man grübelt. Sobald nicht klar ist, worauf ein Wort sich bezieht, kann der Leser nicht mehr mühelos folgen. Worst case-Szenario: Er hört ganz auf zu lesen, weil ihm einfällt, dass er noch anderes zu tun hat.

Lesen Sie also Ihren Text sorgfältig und prüfen Sie, ob der Bezug zwischen Satzelementen und von Satz zu Satz jeweils logisch und stimmig ist. Das ist besonders wichtig, wenn Sie Wörter oder Sätze eingefügt oder gestrichen haben.

Und hier die versprochenen Fundstücke, die mich schmunzeln ließen:

Kann ein Fußball schneller fliegen als der Fuß, der ihn getreten hat? Das ist aber gar nicht gut, wenn der Fuß fliegt. Gemeint ist …, als der Fuß sich bewegt, der ihn tritt? (Die Antwort lautet: Ja.)

Neben den riesigen Oberpflegern sind auch noch alle Fenster vergittert. Der Satz stammt aus einem Aufsatz über „Die Physiker“ von Dürrenmatt. Statt "als" wie weiter vorn bereitet hier "neben" das Problem.

Aus der Beschreibung einer Fernsehkrimifolge: Als die Leiche des Werkstattbesitzers aufgefunden wird, in dem das Unfallauto repariert wurde, ahnen die Kommissare, welchen Umfang der Handel mit gefälschten Ersatzteilen hat. Kein Wunder, dass er tot ist der Werkstattbesitzer. Wenn in ihm ein Auto repariert wurde...

The baby was delivered, the cord clamped and cut, and handed to the pediatrician, who breathed and cried immediately.

The patient lives at home with his mother, father, and pet turtle, who is presently enrolled in day care three times a week. Wie wäre es mit "and" statt "who"?

Dabei wird deutlich, dass sich hinter dem Gesicht des „freundlichen Nachbarn“ auch eine hässliche Fratze verbergen könnte, die urplötzlich losschlägt und seinem Opfer einen grauenvollen Tod beschert. Das Problem: eine Fratze, die „losschlägt“ (hier sind zwei Bilder vermischt, die nicht zusammenpassen). Es entsteht, weil statt "die" "der" stehen müsste, denn vermutlich ist der Nachbar gemeint. Das lässt auch das "seinem" vor Opfer vermuten. Nur steht das Wort "Nachbar" im Satz zu weit entfernt vom Relativsatz, als dass man "die" einfach durch "der" ersetzen könnte. Hier kommt der Autor nicht daran vorbei, die verwendeten Bilder noch einmal gründlich zu überdenken und den Satz (besser: zwei Sätze?) neu zu formulieren.

Als Schmankerl zum Schluss diese Meldung aus der Rubrik Feedback des New Scientists vom 22. September 2007:

Lethal speech

IAN DARBY of Queensland, Australia, was reading The Ramsay Way - the corporate newsletter of Ramsay Health Care - when he stumbled upon a surprising sentence in a report that was headed "Prime Minister honours ANZACS at Greenslopes Private Hospital dawn service".

"The Prime Minister," the report said, "reminded all Australians that they 'owe so much' to the more than 100,000 troops who died in battle during the delivery of his Special Address."

Darby wonders whether lives could have been saved if the PM's speech had been shorter: "Perhaps the carnage could have been completely avoided if the PM had remained silent."

Montag, 10. November 2008

Donnerstag, 6. November 2008

E-Mails beenden auf die feine englische Art

Wie schreibt man "mit freundlichen Grüßen" auf Englisch? Im Brief und v. a. am Ende einer E-Mail? Das habe ich mich schon so manches Mal gefragt.

Es geht um die Grußformel oder Grußzeile, wie der Duden es nennt. Hinter der übrigens im Deutschen Zeit meines Lebens noch nie ein Komma stand. Das schleicht sich jetzt allerdings immer häufiger aus dem Englischen bei uns ein. Unnötigerweise, finde ich. Aber das nur am Rande.

Zurück zur Anfangsfrage. "Love" ist mit Sicherheit zu locker, aber ist "(yours) sincerely" nicht zu formell? Besonders unter einer E-Mail? Wie wäre "best regards"?

Jetzt habe ich herausgefunden: Die Muttersprachler wissen's auch nicht. Man kann es also (fast so) machen, wie man will. Formulierungshilfen bzw. -vorschläge gibt's in diesem etwas älteren New York Times-Beitrag

‘Yours Truly,’ the E-Variations

und

in den Kommentaren zu Email etiquette: "Best" a brush-off? bei Lifehacker.

Wenn man Glück hat, schreibt das englische oder amerikanische Gegenüber zuerst. Dann kopiert man einfach dessen Gruß.

(Nachtrag vom 9.11.2015) Hier noch ein Link zu einem Artikel im Guardian zum Thema (der eine britische Sicht darstellt): All the best? Yours sincerely? The last word on email signoffs

Beispiele aus realen E-Mails (v. a., aber nicht nur, aus dem universitären Bereich) finden Sie in meinen Posts

- E-Mails auf Englisch schreiben - neue Beispiele

- Wie e-mailt man einem Professor auf Englisch?

Dienstag, 4. November 2008

Ein herzliches Willkommen...

...allen Lesern, die mein Blog über das Splitterblog von Nessa Altura gefunden haben. Schauen Sie sich in aller Ruhe um.

Hier erfahren Sie, wie man klar und verständlich formuliert, und noch einiges mehr über das Schreibhandwerk, etwa über die Rechtschreibung. Ich verrate Tipps und Tricks, die das Schreiben erleichtern. Außerdem gibt es Zitate über das Schreiben, Wissenswertes über E-Books und vieles mehr. Es lohnt sich also, öfter einmal vorbeizuschauen.

Wie alles anfing, lesen Sie hier.

So arbeiten Schriftsteller

Schriftsteller geben sich nicht mit der ersten Fassung eines Textes zufrieden. Siehe das Hemingway-Zitat von gestern.

So sieht zum Beispiel eine Manuskriptseite der Schriftstellerin Grace Paley aus:


Hier der Link zu der entsprechenden Seite auf der Website von The Paris Review für diejenigen, die sich die Korrekturen in voller Größe anschauen möchten.

Wie heißt es so schön: Writing is rewriting.