Montag, 30. März 2009

Noch mehr Grund zur Freude!

Mein E-Book "Gut und verständlich schreiben" ist zur Zeit

auf Platz 40 der ciando Top 100 in allen Bereichen

und

auf Platz 2
der meist verkauften Ratgeber bei ciando!

Weitere Informationen über mein Buch finden Sie hier: Mein Schreibworkshop als E-Book.

Mein Rat: schnell zugreifen, solange der Sonderpreis von 8,50 Euro gilt!

Mittwoch, 25. März 2009

Aus dem täglichen Lesen: Lange Wörter kosten Zeit

Kürzlich habe ich in einer Pressemitteilung folgende Überschrift gelesen:

Sportwissenschaftler auf der Spur des Relativaltereffekts

Genauer gesagt: Ich habe versucht die Überschrift zu lesen und musste beim letzten Wort mehrere Anläufe nehmen. Das kostet Zeit und Nerven.

Schließlich habe ich die ersten Sätze der Meldung überflogen und herausgefunden, dass es um den "Relativ-Alter-Effekt" geht. (Merke: Bindestriche können dem Leser helfen, bei langen Wörtern die Übersicht zu behalten.)

Zur Erklärung: Man hat beobachtet, dass viele Leistungssportler früh im Jahr geboren sind. Damit gehörten sie in der Kindheit, wenn Sportler in Jahrgänge eingeteilt werden, zu den Älteren. Sie waren dadurch möglicherweise etwas stärker, größer, geschickter als die Konkurrenz und wurden daraufhin mehr gefördert. Menschen die zu Anfang eines Jahres geboren sind, haben also anscheinend im Sport bessere Chancen. (Sehr interessante Geschichte. Mehr dazu unter Augsburger Sportwissenschaftler auf der Spur des Relativaltereffekts.)

Zurück zum Schreiben: Häufig kann man dem Leser mit einem wohlgesetzten Bindestrich Mühe ersparen. So kennt man beim Fernsehen den Programmmacher oder besser den Programm-Macher.

Bei meinem Beispiel aus dem täglichen Lesen reichen jedoch selbst zwei Bindestriche nicht aus, um für gute Lesbarkeit zu sorgen (Relativ-Alter-Effekt). Ich halte es für verständlicher, von den "Auswirkungen des relativen Alters" zu sprechen und zu schreiben. Manchmal muss man also anders formulieren.

Mehr zum Thema in meinem Post Besser schreiben: Sag's einfach.

Mein Blog können Sie, wenn Sie möchten, natürlich auch abonnieren. Oder Sie lassen sich neue Posts ganz bequem per E-Mail schicken. Wie's geht, steht in der rechten Spalte.

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Montag, 23. März 2009

Grund zur Freude!

Nach fünf Tagen ist mein E-Book "Gut und verständlich schreiben"

auf Platz 100 der ciando Top 100 in allen Bereichen

und

auf Platz 8
der meist verkauften Ratgeber bei ciando!

Nachtrag vom 24.3.: Platz 45 bei den Top 100 in allen Bereichen und Platz 4 bei den meist verkauften Ratgebern (um 19.30 Uhr - die Angaben schwanken im Laufe des Tages, habe ich festgestellt. Aber insgesamt geht's aufwärts).

Mittwoch, 18. März 2009

Heute erschienen: Mein Schreibworkshop als E-Book

Und dann ging plötzlich alles ganz schnell...

Mein E-Book "Gut und verständlich schreiben - in zehn einfachen Schritten" ist ab heute im Handel. Weitere Informationen über den Workshop in Buchform gibt es hier.

Mehr über die Schritte bis zur Veröffentlichung, über die Auswahl des Verlags usw. demnächst in meiner Reihe zum Projekt 'E-Book'. S. dazu auch die beiden bisherigen Posts:

- Projekt 'E-Book'

und

- Projekt'E-Book': Der erste Schritt ist getan.

Ein Hinweis noch: Im Moment gibt es den E-Book-Workshop zum Super-Sonderpreis von 8,50 EURO für alle. (Normalerweise ist das der Studentenpreis.) Fans dieses Blogs und alle anderen, die mühelos lernen wollen, wie man besser schreibt, sollten also schnell zugreifen.

So arbeiten Schriftsteller, Teil 2

Weil ich bemerkt habe, dass mein Post So arbeiten Schriftsteller auf großes Interesse stößt, hier ein Hinweis auf die Rubrik Schreibtipps in meinem Blog Ingrid Glomp - Das Blog. Dort habe ich zig Zitate und Tipps ganz verschiedener Autoren und Autorinnen gesammelt - und ich setze die Reihe kontinuierlich fort.

Viel Spaß beim Stöbern und Schmökern!

Montag, 16. März 2009

Malcom Gladwell hat gesagt...

“It’s really, really easy to tell what works and what doesn’t when you have to read it out to an audience. When you have to say it out loud, you realise what’s clumsy and awkward. It forces you to simplify.”

Dienstag, 10. März 2009

Hilfe aus dem Internet: Füllwörter aufspüren

Der elektronische Lektor von letter-factory.com prüft einen Text auf Füllwörter (s. a. mein Post Leere Kalorien: Füllwörter). Wie jedes Computer-Programm ist er nicht so gut wie der Mensch, aber man bekommt wichtige Hinweise und das Ergebnis des Tests kann die Augen für persönliche Schwächen öffnen.

Ich habe einmal den Text meines Posts Projekt 'E-Book': Der erste Schritt ist getan eingegeben. Hier das Ergebnis (interessant wird's erst zum Schluss):
Wie ich im September 2008 schrieb, möchte ich meinen Workshop Gut und verständlich schreiben - in zehn einfachen Schritten als E-Book herausbringen.

Die Vorteile eines E-Books:

1. Man kann die einzelnen Lektionen durcharbeiten und den eigenen Schreibstil verbessern, wann und wo man will.
2. Man kann auf dem Bildschirm einen eigenen Text in einem zweiten Fenster öffnen und das Gelernte direkt darauf anwenden.
3. Man kann Links im E-Book anklicken und sich sofort die im Workshop empfohlenen Websites ansehen.

Im September hatte ich geschrieben, wie ich vorgehen will. Der erste Schritt SCHREIBEN ist getan, das Manuskript ist fertig.

Jetzt habe ich es zum TESTEN an meine Beta-Leser geschickt...

und werde parallel den dritten Schritt tun, (nämlich) einen VERLAG WÄHLEN. Falls jemand eine Empfehlung hat, würde ich mich über eine E-Mail freuen.

(Natürlich) werde ich berichten, für welchen E-Book-Verlag ich mich entschieden habe und wie es weitergeht.
Dazu bekommt man eine Auswertung wie diese:
Die ursprüngliche Textlänge betrug: 149 Wörter
Die gekürzte Textlänge beträgt: 147 Wörter
Anzahl der gestrichenen Wörter: 2
Füllwörteranteil: 1.34 %
Eine Liste zeigt die Füllwörter, nach denen gesucht wurde.

Ich denke, in meinem Beispieltext wäre es möglich, die monierten Wörter zu streichen. Der E-Lektor kann jedoch wie jedes Programm nicht unterscheiden, ob zum Beispiel ein "fast" oder ein "so" überflüssig oder doch notwendig sind. Das kann nur der Mensch. Aber dazu, den eigenen Stil zu überprüfen und Schwächen aufzuzeigen, eignet sich dieser Test gut.

Auf einen weiteren Service von letter-factory.com weist übrigens mein früherer Post Wortwiederholungen - Hilfe aus dem Internet hin.

Nachtrag vom 19.4.2011 : Auch die Website Schreiblabor bieten einen Füllwörter-Test an.

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Donnerstag, 5. März 2009

E-Mail-Bewerbung auf Englisch

Mit der Frage, wie man sich per E-Mail bewirbt, und ganz speziell, ob in dem Fall ein Anschreiben nötig ist, beschäftigt sich ein Artikel, der sich bei den Lesern der New York Times großer Beliebtheit erfreut: A Cover Letter Is Not Expendable.

Weil es anscheinend viele Suchende im Internet gibt, die sich für das Thema Anrede in E-Mails auf Englisch interessieren und so bei meinem Blog landen, hier das Wichtigste dazu aus dem New York Times-Artikel:

Am besten wendet man sich persönlich an den Zuständigen/die Zuständige.

Wenn man beim besten Willen keinen Namen erfahren kann, bieten sich folgende Formulierungen an:

Dear Sir or Madam

oder

To the Hiring Manager.

Eine formelle Anrede ist Pflicht, und wer bei Schreiben in die USA auf der sicheren Seite sein will, setzt dahinter einen Doppelpunkt (denn der ist dort Teil einer formellen Anrede in Briefen - und auch häufig in E-Mails). Beispiel:

Dear Ms. Miller:

Text text text.

Wie immer (nicht nur in der englischen Sprache) kommt es natürlich auch auf die Branche an, in der man sich bewirbt. Ob also bei MTV oder einer großen Rechtsanwaltskanzlei.

Als Grußformel zum Schluss bieten sich laut New York Times an:

Sincerely,

Cordially,

oder

Thank you for your consideration,

Wer mehr wissen möchte, sollte den Artikel lesen.

Wer mehr wissen möchte zum Thema "E-Mails schreiben auf Englisch" und speziell zu Anreden und Grußformeln, findet mehr darüber in meinen Posts

E-Mails beenden auf die feine englische Art,

E-Mails schreiben auf die feine englische Art

sowie

Anrede in englischen Briefen und E-Mails: Doktor-Titel nur für Ärzte?

Alle Posts zum Thema "Schreibstil im Englischen" finden Sie unter dem Label Englisch schreiben.

Dienstag, 3. März 2009

Unfallgefahr: Wenn Adjektive auf zusammengesetzte Substantive prallen

Ein fünfköpfiger Familienvater - ist Ihnen solch ein Monster auch schon begegnet?

Auch dies ist ein Beispiel für einen falschen Bezug zwischen Wörtern. Ich habe mich damit ja schon in zwei vorherigen Posts beschäftigt, in Hier wird's holprig und in Unfreiwillig komisch: Der falsche Bezug.

Das spezielle Problem, mit dem wir es heute zu tun haben, entsteht, wenn man folgende Regel nicht beachtet:

Steht ein Adjektiv vor einem zusammengesetzten Substantiv, so bezieht es sich nicht nur auf dessen ersten Teil. Beim „vierstöckigen Hausbesitzer“ also nicht nur auf das Haus, sondern auf die Person des Hausbesitzers. Da hilft nur, das Hauptwort in seine Bestandteile zerlegen: „der Besitzer eines vierstöckigen Hauses“.