Mittwoch, 29. Juli 2009

Wer einfach schreibt, wirkt klüger

Anders, als viele vermuten, wirkt jemand, der ohne guten Grund lange, komplizierte Wörter verwendet, nicht besonders intelligent. Tatsächlich wird derjenige als klüger eingeschätzt, der Begriffe benutzt, die dem Leser geläufig sind.

Das hat ein Wissenschaftler aus Princeton herausgefunden. Nachzulesen sind seine Ergebnisse

- in der Pressemitteilung über die Forschung The secret of impressive writing? Keep it plain and simple

sowie

- in der Veröffentlichung selbst Consequences of Erudite Vernacular Utilized Irrespective of Necessity: Problems with Using Long Words Needlessly.


S. zu diesem Thema auch meine Posts

Empfehlenswert: Artikel von Serge Debrebant

und

Besser schreiben: Sag's einfach

Montag, 27. Juli 2009

So schreibt man (k)eine gute Kurzgeschichte

Statt eines eigenen Beitrags hier ein Link zu einem Post von J.A. Konrath mit vielen wichtigen Hinweisen: How Not To Write A Story.

Nachtrag: Weil dieser Post so oft angesteuert wird, schreibe ich in diesem Blog nun doch selbst eine ganze Reihe von Artikeln zum Thema Kurzgeschichten schreiben.

Es ist Ihnen zu mühsam, sich die einzelnen Posts hier im Blog zusammenzusuchen? Da habe ich eine bequeme, kostengünstige Alternative für Sie:

Sie möchten erst noch mehr über das Büchlein erfahren? Klicken Sie hier.

Donnerstag, 23. Juli 2009

Studie über die Deutschen und ihre Sprache

Über 2.000 Menschen in Deutschland wurden zu ihrer Einstellung zur deutschen Sprache befragt. Nachzulesen sind die wichtigsten Ergebnisse in einer Pressemitteilung des Mannheimer Instituts für Deutsche Sprache mit dem Titel Deutsche lieben ihre Sprache.

Hier möchte ich nur auf zwei Ergebnisse hinweisen. Erstens:
Fast alle Befragten halten es für wichtig bis sehr wichtig, dass man sich beim Sprechen (92%) und Schreiben (95%) sorgfältig ausdrückt und die Rechtschreibregeln beachtet.
Hört, hört. Ist das doch das Ziel dieses Blogs :-)

Und zweitens:
Menschen, die häufig im Internet lesen, zeigen insgesamt ein intensiveres Leseverhalten. Sie nutzen häufiger deutsche Wörterbücher und lesen häufiger Bücher, Zeitungen und Zeitschriften.
Interessant. Aber nicht wirklich erstaunlich.

Dienstag, 21. Juli 2009

Heute erscheint der neue Duden

Beim Verlag hat man die Zeichen der Zeit erkannt und so erscheint die neue Auflage des Duden - es ist die 25. - auch in einem "Medienpaket" mit einer Korrektursoftware.

Mehr als 5000 Wörter wurden neu in das Rechtschreibverzeichnis aufgenommen, darunter „Abwrackprämie”, „fremdschämen”, „Hybridauto”, „twittern” und „Zwergplanet”. Zwergplanet?

Wie auch immer. Wer mehr wissen möchte, lese die Pressemitteilung.

Der Duden solo:



und im Paket mit der Korrektursoftware:

Donnerstag, 16. Juli 2009

Oft überflüssig: Adjektive und Adverbien

Für den Schreibstil gilt: Schlank ist gut. Deshalb sollte man Adjektive und Adverbien nur einsetzen, wenn sie wichtige Informationen enthalten, zum Beispiel für das Verständnis nötig sind oder eine Aussage präzisieren.

Also: das rote Kleid, nicht das blaue.

Aber nicht: schnell rennen.

Adjektive (Eigenschaftswörter) und Adverbien (Umstandswörter) sind Wörter, die Substantive und Verben genauer beschreiben. Wie wir gesehen haben, sind sie nicht immer überflüssig. Man sollte sich jedoch jedesmal fragen, ob ein Adjektiv oder Adverb tatsächlich einen Zweck erfüllt oder ob man es streichen kann.

Donnerstag, 9. Juli 2009

Karen E. Bender schreibt...

"I tell my students that part of becoming a writer means pretending that you are one."

Mehr dazu in dem Essay Give me an E in der Los Angeles Times.

Montag, 6. Juli 2009

Lawrence Block sagt...

...über Genre-Literatur:
What's odd, though, is that genre fiction lasts much longer than anything else. Writers don't realize this. They think they have to write serious literature to make a mark on the ages, but most bestselling mainstream novels are forgotten during the author's lifetime... Agatha Christie has never been out of print for more than 20 minutes. When all is said and done, people would just as soon have a good time.
Gefunden in dem Artikel The race to the finish line in der Los Angeles Times.