Mittwoch, 25. November 2009

E-Mails auf Englisch schreiben - Auf Anhänge (attachments) hinweisen

Hier, wie im vorherigen Post versprochen, einige Formulierungen, mit denen man auf Anhänge hinweisen kann:
- Please find the manuscript attached.

- The files are attached.

- I am attaching the paper for you.

- I've attached both papers.

- Here is a copy.

Donnerstag, 19. November 2009

E-Mails auf Englisch schreiben - neue Beispiele

Ich habe ja schon darauf hingewiesen (z. B. hier), dass es beim Schreiben von E-Mails auf Englisch keine festen Regeln gibt, auf die sich alle einigen können oder wollen.

Insofern finde ich es immer wieder interessant, wie Muttersprachler ihre E-Mails gestalten, und greife einiges davon gern als Anregung auf, um für unterschiedliche Situationen gerüstet zu sein.

Einige, die mich in jüngster Zeit erreichten, folgen hier. Das Thema ist Anrede und Grußformel. In Klammern gebe ich davor jeweils die Situation an - beruflich (Erstkontakt, denn ich erhalte als Journalistin häufig Antworten auf Anfragen) oder privat - sowie, ob amerikanisches Englisch oder britisches Englisch (AE bzw. BE).

1. (Beruflich, BE)
Dear Vorname
texttexttext
best wishes
vorname
Man sieht, u. U. sind auch die Briten schnell beim Vornamen.

Und die Amerikaner u. U. nicht, s. 2. und 3.

2. (Beruflich, AE)
Dear Ms. Nachname,

Texttexttext.

Thank you,

(Signatur aus) Vorname Nachname, Titel, Titel
Position
Adresse
3. (Beruflich, AE)
Dear Dr. Nachname,

Texttexttext.

Very best wishes,

Vorname Nachname, Titel
Universitätsabteilung
4. (Beruflich, AE)
Thanks for the interest, Vorname. Texttexttext.

Best, Vorname

Und schließlich noch eine andere Möglichkeit, eine private Mail zu gestalten:

5. (Privat, AE)
Hi Vorname - Textexttext. - Vorname

Im nächsten Post finden Sie einige Formulierungen, mit denen man auf Anhänge hinweisen kann.

Wenn Sie noch mehr wissen möchten, blättern Sie in der Rubrik Englisch schreiben.

Montag, 16. November 2009

So schreibt man fürs New York Times Magazine

Selbst hochrangige Journalisten vertrauen beim Schreiben manchmal (zu sehr) auf Formeln. Wie man einen Artikel für das Magazin der New York Times beginnt, hat Nell Scovell entdeckt. In So a Bomb Exploded ... but What Was the Weather Like? liefert sie eine Vorlage, mit der nichts schief gehen kann, und beweist, dass die Anwendung kinderleicht ist. - Lesen und schmunzeln.

Donnerstag, 12. November 2009

Schreiben wie Hemingway

Als Reporter beim Kansas City Star lernte Ernest Hemingway diese Stilregeln:
  1. Use short sentences.
  2. Use short first paragraphs.
  3. Use vigorous English, not forgetting to strive for smoothness.
  4. Be positive, not negative.
Sein Kommentar: "Those were the best rules I ever learned for the business of writing. I've never forgotten them. No man with any talent, who feels and writes truly about the thing he is trying to say, can fail to write well if he abides with them."

gefunden auf einer Seite des Hemingway Archivs der Kennedy Presidential Library



Montag, 9. November 2009

Wie e-mailen junge Leute auf Englisch?

Typische junge Amerikaner e-mailen überhaupt nicht. Sie texten, IMen oder kommunizieren über Facebook.

Wenn sie aber doch einmal eine E-Mail schreiben, dann

- verzichten sie auf eine formelle Anrede und Grußformel,
- schreiben sie alles klein,
- verzichten sie auf vollständige Sätze,
- gehen sie mit Satzzeichen kreativ um,
- fassen sie sich kurz.

Der letzte Punkt gilt v. a., wenn junge Männer sich mailen.

Eine Glückwunschmail sieht so aus:
Betreff: Bro!
Text: Nice, Bro!
Eine Beileidsbekundung so:
Betreff: Dude
Text: Sorry, Bro.

Woher ich das weiß? Aus zwei (nicht ernst gemeinten!) Büchern:



und



Donnerstag, 5. November 2009

Wie hält man einen guten wissenschaftlichen Vortrag?

Etwas off topic, aber ich weiß, dass auch (Natur-) Wissenschaftler mein Blog lesen. Außerdem hängen die Fähigkeiten, sich mündlich und schriftlich gut auszudrücken, natürlich zusammen.

Als Einstieg in das Thema hier das Filmchen "Talking Science":



Als ich das Video sah, wurden viele Erinnerungen an meine Zeit als Wissenschaftlerin/Biologin wach. An eigene Präsentationen, v. a. aber an unzählige Vorträge, die mich begeistert oder aber auch im wahrsten Sinne des Wortes in den Schlaf versetzt haben ;-)

Allen, die an ihrer Vortragskunst arbeiten möchten, empfehle ich die Website von Lisa B. Marshall und dort v. a. die Seiten Resources und Samples.

Möchten Sie lernen, wie man sich schriftlich klar und lesbar ausdrückt, dann empfehle ich meinen Workshop "Gut und verständlich schreiben - in zehn einfachen Schritten" - live oder als günstiges Buch oder E-Book.

Montag, 2. November 2009

Rechtschreibfehler aufspüren

Ein guter Tipp aus der Protextbewegung: Lesen Sie rückwärts!

Wer kennt das nicht: Man hat einen Text beim Überarbeiten so oft gelesen, dass man gar nicht mehr wahrnimmt, was dort genau steht. Die Folge: Man übersieht dumme Tippfehler.

Kurze Texte sollte man deshalb auch einmal rückwärts lesen. So nimmt man jedes Wort für sich und damit neu wahr.

Danke, Susanne Ackstaller, für den guten Rat!

Noch mehr Tipps (u. a. von mir) finden Sie hier.