Sonntag, 31. Januar 2010

Jetzt in der Federwelt: der letzte Teil meines Schreibworkshops

Das neue Heft der Federwelt, der Zeitschrift für Autorinnen und Autoren, ist erschienen - mit dem vierten und letzten Teil meines Schreibworkshops "Gut und verständlich schreiben - in zehn einfachen Schritten".

Wer ein Heft oder mehrere verpasst hat, braucht nicht zu verzweifeln. Man kann meinen Schreibratgeber auch als E-Book bei ciando erstehen. Und bald vermutlich auch als gedrucktes Buch. Dazu demnächst mehr in diesem Blog.

Donnerstag, 28. Januar 2010

Kurzgeschichten schreiben (Teil 1): Warum ich Kurzkrimis schreibe

Warum schreibe ich Kurzgeschichten und nicht Romane*?
  1. Eine Antwort liegt auf der Hand: Weil es schneller geht. Eine Kurzgeschichte ist überschaubar, im Gegensatz zu einem Roman. Das Schreiben lässt sich besser in mein übriges Leben integrieren. Was nicht unwichtig ist, wenn man Kinder hat und einen „richtigen“ Beruf, mit dem man sein Geld verdient. Und noch bloggt usw. usf.
    Wobei man als Autor an jeder Seite jeweils länger und intensiver arbeitet als bei einem Roman. Weil bei einer Kurzgeschichte jeder Satz und jedes Wort mehr Gewicht hat, als bei einem Buch von 300 Seiten zum Beispiel.

  2. Für die Zuhörer bei Lesungen, an denen ich mich manchmal beteilige, haben Kurzgeschichten den Vorteil, dass sie immer erfahren, wie die Geschichte ausgeht.

  3. Für mich als Autorin spricht noch etwas anderes für die kurze Textart: In Kurzgeschichten kann ich verschiedene Charaktere ausprobieren und mit Formen und Erzählweisen spielen.
Ich werde jeden Post mit einem Tipp oder einer Übung beenden, für alle, die das, was sie hier lesen, in die Praxis umsetzen möchten. Los geht's.

Übung: Probieren Sie es selbst einmal aus. Spielen Sie mit Ideen und Figuren. Ein möglicher erster Schritt sind Twitter-kurze Geschichten wie die von Florian Meimberg.

Dieser Post ist Teil einer ganzen Reihe von Beiträgen über das Schreiben von Kurzgeschichten. Mehr darüber, welche Themen ich geplant habe, erfahren Sie in meinem Post Kurzgeschichten schreiben.

Es ist Ihnen zu mühsam, sich die einzelnen Posts hier im Blog zusammenzusuchen? Da habe ich eine bequeme, kostengünstige Alternative für Sie:

Sie möchten erst noch mehr über das Büchlein erfahren? Klicken Sie hier.

*Einen Roman schreibe ich auch und ich habe schon mehr als 100 Seiten beisammen. Aber neben allem anderen (s. o.) dauert es eben etwas länger, bis er fertig wird. Mein Vorsatz zum neuen Jahr ist, jeden Tag etwas an meinem Thriller (was sonst?) zu arbeiten. Bis jetzt habe ich das eingehalten. Zumindest die erste Fassung sollte also in absehbarer Zeit fertig sein.

Mittwoch, 27. Januar 2010

Schreiben mit Dave Barry

Wenn Sie die überhaupt nicht ernst gemeinten Schreib- und Sprachratschläge von Dave Barry kennenlernen möchten, folgen Sie dem Link zu seinem Artikel This deserves a life sentence.

Montag, 25. Januar 2010

Donnerstag, 21. Januar 2010

Kurzgeschichten schreiben

Mein Post So schreibt man (k)eine gute Kurzgeschichte wird sehr oft angeklickt. Meist nach Suchen in Google mit Wörtern wie "Kurzgeschichten schreiben". Der Bedarf an Informationen ist also anscheinend groß.

Ich verweise in dem Post auf einen Beitrag von J.A. Konrath mit dem Titel How Not To Write A Story. Nun ist es nicht so schrecklich erhellend zu erfahren, wie etwas nicht geht. Deshalb habe ich beschlossen, das neue Jahr mit einer Reihe darüber zu beginnen, wie man denn nun Kurzgeschichten schreibt.

Das Thema ist mir nicht ganz unvertraut, weil ich inzwischen selbst einige Kurzkrimis in verschiedenen Anthologien veröffentlicht habe. Im Bonusmaterial meiner Website finden Sie fünf! weitere Kurzkrimis, die ich verfasst habe.

Jeden Donnerstag möchte ich von nun an über verschiedene Aspekte des Kurzgeschichten-Schreibens bloggen und darüber, was ich herausgefunden habe bzw. aus eigener Erfahrung weiß. Geplant sind eine Menge kurze Beiträge. Die schreiben und lesen sich besser als wenige lange Posts ;-)

Hier eine Vorschau auf das, was Sie in den nächsten Wochen erwartet:
  1. Warum ich Kurzgeschichten schreibe

  2. Was berühmte Autoren sagen

  3. Was macht eine Kurzgeschichte aus? (Einige allgemeine Anmerkungen)

  4. Der Anfang

  5. Die Mitte (mit einigen weiteren allgemeinen Anmerkungen)

  6. Der Schluss

  7. Dinge, die ich in meinen Kurzkrimis ausprobiert habe

  8. (Von) Frauen bevorzugt?

  9. Die Kurzgeschichte ist fertig, was nun?

  10. Flash Fiction und Co.

  11. Kostenlose Kurzgeschichten im Internet
Es ist Ihnen zu mühsam, sich die einzelnen Posts hier im Blog zusammenzusuchen? Da habe ich eine bequeme, kostengünstige Alternative für Sie:

Sie haben kein Kindle-Gerät? Macht nichts. Es gibt kostenlose Kindle Lese-Apps für PC, iPad, iPhone und iPod touch (benutze ich), Android und Mac.

Sie möchten erst noch mehr über das Büchlein erfahren? Klicken Sie hier.

Keine Neuigkeit verpassen: einfach meinen Newsletter abonnieren
Wenn Sie frühzeitig über neue Ratgeber, Preis-Aktionen und außerdem über wichtige neue Posts, Zitate und mehr informiert werden möchten, abonnieren Sie meinen Newsletter.

Montag, 18. Januar 2010

Ernest Hemingway hat gesagt...

"My aim is to put down on paper what I see and what I feel in the best and simplest way."

Ähnliche Posts in der Rubrik Zitat.

Donnerstag, 14. Januar 2010

Montag, 11. Januar 2010

Entlarvt: "Erfolgreich" ist ein typisches Füllwort

Neulich hörte ich in der Werbung folgenden Satz, der mich ins Grübeln brachte: "Sie erfahren, wie Sie lernen, erfolgreich zu entspannen." Kann man denn auch lernen, erfolglos zu entspannen?

Weitere Beispiele:
- Die Wissenschaftler haben erfolgreich Drittmittel eingeworben.
- Die Arbeiter haben ihre Forderungen erfolgreich durchgesetzt.
- Mit Hilfe des genetischen Fingerabdrucks konnte die Polizei den Dieb erfolgreich entlarven.

Merke: Als Adverb (also zur Beschreibung eines Verbs) ist das Wort erfolgreich in der Regel überflüssig. Ein typisches Füllwort, das imposantes Wortgeklingel erzeugen soll, aber den Text nur unnötig aufbläht.

Denn wenn man etwas tut, dann passiert es ja und man ist damit automatisch erfolgreich. (Laufen, lernen, reisen, speisen, entspannen, einwerben, durchsetzen, entlarven usw.)

Ausnahme: Verben, die einen Versuch beinhalten. Denn etwas versuchen kann man erfolgreich - oder auch erfolglos. Etwa: versuchen, kandidieren, verhandeln.

Aber so viel Theorie ist gar nicht nötig. Überlegen Sie einfach jedes Mal, ob Sie das Wort erfolgreich in einem Satz streichen können. Und wenn ja, tun Sie's.

Mehr zum Thema Füllwörter in meinen Posts:

Gutes Schreiben kann ganz einfach sein. Gut und verständlich schreiben - in zehn einfachen Schritten, mein beliebter Workshop in Buchform, zeigt Ihnen, wie es geht. Einige Stimmen zu meinem Ratgeber finden Sie in der rechten Spalte dieses Blogs. Überzeugt? Dann klicken Sie hier.

Montag, 4. Januar 2010

Mitmachen: Schreibwettbewerb der Onlinezeitschrift "Lingua et Opinio"











Die Onlinezeitschrift "Lingua et Opinio" der TU Chemnitz hat einen Schreibwettbewerb gestartet. Thema: Wie spricht die Stadt? Da zu den Preisen auch zwei Praktika im Bereich Öffentlichkeitsarbeit gehören, dürfte der Wettbewerb besonders für angehende Journalisten interessant sein und für alle, die in den Bereich Pressearbeit einmal hineinschnuppern möchten.

Ich zitiere der Einfachheit halber aus der Pressemitteilung:
Wer ist die Stimme hinter den Haltestellendurchsagen in der Straßenbahn? Unterscheiden sich Gespräche im Kaufhaus von denen auf einem Marktplatz? Und: Wer verdient eigentlich an Werbung im öffentlichen Raum? Städte sind kommunikative Orte. Die Onlinezeitschrift zu Sprache und Kommunikation "Lingua et Opinio" (LEO) an der Technischen Universität Chemnitz ruft in ihrem dritten bundesweiten Schreibwettbewerb dazu auf, dem "Stadtgeflüster" in seinen vielfältigen Formen nachzuhorchen - und es journalistisch aufzubereiten. Bis zum 13. April 2010 sucht das Online-Magazin die besten Reportagen, Features und Interviews zum Thema "Stadtgeflüster".

Teilnehmen darf jeder Schreibinteressierte. Einzige Voraussetzung für eine Teilnahme: die selbstverfassten Texte dürfen noch nicht an anderer Stelle veröffentlicht worden sein und sollen LEO für eine Erstveröffentlichung zur Verfügung gestellt werden. Zu gewinnen gibt es für die Teilnehmer Preise im Wert von mehr als 1.000 Euro, dazu als Sonderpreise zwei attraktive Praktika bei der Deutschen Welle bzw. an der Chemnitzer Universität. Eine Jury mit Vertretern von Wissenschaft, Wirtschaft und Medien wird die besten Arbeiten auswählen, die im Sommer 2010 in Chemnitz prämiert werden.

Gefördert wird der Schreibwettbewerb darüber hinaus von der Stadt Chemnitz und der Citymanagement und Tourismus Chemnitz GmbH, vom Studentenrat der Technischen Universität Chemnitz, vom Cornelsen Verlag sowie von BurgEins - Agentur für Kommunikation, Chemnitz.

Ausführliche Informationen zum Schreibwettbewerb:
http://www.leo.tu-chemnitz.de

Freitag, 1. Januar 2010

Isaac Asimov hat gesagt...

"You must keep sending work out; you must never let a manuscript do nothing but eat its head off in a drawer. You send that work out again and again, while you're working on another one. If you have talent, you will receive some measure of success - but only if you persist."