Dienstag, 29. Juni 2010

Schreiben üben mit Twitter und Facebook

Zugegeben, ich kann im Grunde nicht mitreden, denn (noch?) bin ich nicht bei Facebook und Twitter. Aber diesen Gedanken von Kerstin Hoffmann finde ich interessant:
Kürzlich ist mir zum ersten Mal bewusst geworden, dass es mich nicht mehr unter Druck setzt, Überschriften und Slogans zu erfinden. Mehr noch: Dass ich es mittlerweile regelrecht liebe.

...

Da wurde mir erstmals wirklich klar, wie sehr das tägliche Schreiben und Kommunizieren in Social Media in den letzten Jahren noch einmal meine Werkzeuge geschärft, erweitert und verbessert hat.

So schreibt Kerstin Hoffmann in ihrem Blogpost Fasse dich kurz: Wie Social Media täglich die Werkzeuge schärfen und verspricht im Vorspann "einige ganz persönliche (und nicht ganz so kurze) Betrachtungen zum Schreiben-Lernen und Schreiben-Üben". Und das ist bekanntlich etwas, das auch mir am Herzen liegt (s. das Motto dieses Blogs).

Montag, 28. Juni 2010

Donnerstag, 24. Juni 2010

Noch einmal: Reportagen schreiben

Mein Post Reportagen schreiben mit dem Hinweis auf das Reporter-Forum ist sehr beliebt. Deshalb gibt es hier einen weiteren Linktipp für alle, die lernen möchten, wie man Reportagen schreibt.

Die UNESCO hat auf ihrer Website ein Handbuch veröffentlicht mit dem Titel Story-Based Inquiry. Es ist gedacht für investigative Journalisten, aber von der Lektüre kann jeder Reporter und Journalist profitieren. Das gilt besonders für das sechste Kapitel, das dem Schreiben gewidmet ist.

Dienstag, 22. Juni 2010

Hilfe aus dem Internet: Rechtschreibung lernen

Immer noch verwirrt durch die neue deutsche Rechtschreibung? Oder generell unsicher, wenn es um Groß- oder Kleinschreibung, Zeichensetzung und andere Feinheiten geht?

Dann ist das interaktive Lernprogramm der PH Freiburg vielleicht etwas für Sie.

Keine Angst vorm Schreiben: 1. Kleine Schritte

Hier also, wie versprochen, der erste Post meiner Reihe "Die Schreibangst überwinden".

Was tun, wenn man bei einem Schreibprojekt den Anfang nicht findet? Egal, ob es sich um einen Aufsatz handelt oder eine Examensarbeit, einen Artikel, Texte für eine Website, eine Kurzgeschichte oder einen ganzen Roman.

Oder wenn man nicht anfängt, weil "es sich heute doch nicht mehr lohnt"? Denn man will wenigstens die Rohfassung in einem Rutsch schreiben oder ein Kapitel oder 3000 oder 10000 Zeichen (oder wie viel auch immer der Autor oder die Autorin, die man sich zum Vorbild nimmt, täglich schafft).

Oder wenn man nicht vorwärts kommt, weil es tausend andere wichtige Dinge zu erledigen gibt - und es sich dann, s. o., "nicht mehr lohnt"?

Und dann ist man ein Versager, weil man wieder das tägliche Pensum nicht geschafft hat.

Eines der besten (Gegen)Mittel, das ich kenne, wenn nicht sogar das beste überhaupt, ist die Methode Kleine Schritte.

So geht's: Man beschließt, ohne sich unter Druck zu setzen an dem jeweiligen Schreibprojekt nur ein ganz klein wenig zu arbeiten. Zum Beispiel: Den Text nur formatieren. Oder nur eine Stunde am Roman schreiben oder eine halbe. Nur schon einmal die Literatur erfassen. Über die Gliederung nachdenken und sich Notizen machen. Den Arbeitstitel aufschreiben und die ersten fünf oder zehn Sätze. Einige Ideen ins Unreine schreiben, die man dann später überarbeiten kann.

Egal, was Sie sich vornehmen: Es muss so wenig oder so einfach sein, dass Sie keinen Zweifel haben, dass Sie es schaffen können. Dann verschwinden nämlich die Angst und der innere Widerstand. Denn die Hürde, die es zu überwinden gilt, ist lächerlich klein.

Nicht umsonst gibt es Sprüche wie "Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut". Oder: "Selbst die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt".

Wenn Sie mit einem kleinen Schritt beginnen,

- haben Sie erstens auf alle Fälle schon einmal etwas geschrieben, was mehr ist als nichts.

- Vor allem aber haben Sie zweitens den Anfang gefunden, die erste Hürde überwunden. Danach (das ist das Schöne) arbeitet man meist weiter und schreibt mehr, als man ursprünglich geplant hatte. Das ist wie bei einer chemischen Reaktion: Oft braucht die einen Katalysator, etwas, zum Beispiel ein Enzym, das den Beginn erleichtert. Der Rest läuft dann von allein ab. Ihr Katalysator ist der Gedanke, dass Sie nicht mehr machen müssen als einen klitzekleinen Schritt.

Das ist natürlich alles nicht neu - und lässt sich nicht nur aufs Schreiben anwenden:

Julia Cameron ermutigt in ihrem Buch The Artist's Way/Der Weg des Künstlers zu baby steps/Babyschritten.

Und

SARK (Susan Ariel Rainbow Kennedy) nennt es Micromovements und erklärt, wie man mit derselben Methode zum Beispiel seinen Kleiderschrank aufräumen kann. (Ihre Anleitung zum Schreiben in kleinen Schritten hat sie in dem PDF MicroMovements of Delight festgehalten.
Demnächst schreibe ich über ein weiteres probates Mittel: Die Macht der Gewohnheit. Wenn ich den Anfang finde ;-)

Oder kaufen Sie einfach mein E-Booklet "Schluss mit Schreibblockaden":




Der Kauf eines solchen Büchleins ist auch eine prima Gelegenheit, Blog und Bloggerin finanziell zu unterstützen ;-)

Sie haben kein Kindle-Gerät? Macht nichts. Es gibt kostenlose Kindle Lese-Apps für PC, iPad, iPhone und iPod touch (benutze ich), Android und Mac.

Freitag, 18. Juni 2010

Bücher zum Thema "Schreiben": meine Favoriten

Wie versprochen stelle ich Ihnen heute einige meiner Lieblingsbücher über das Schreiben vor:



Und hier meine Favoriten, wenn es um klare, lesbare Texte geht:



Sollten Sie meinen Ratgeber im Karussell übersehen haben, hier ist er noch mal ;-)


Donnerstag, 17. Juni 2010

Bestseller: Bücher zum Thema "Schreiben"

Gerade habe ich entdeckt, dass man ein Widget erstellen kann, das immer die aktuellen Amazon-Besteller zu einem Stichwort anzeigt. Mich interessiert natürlich das Angebot zum Thema Schreiben:



Das ist noch nicht ganz das Richtige. Wie wär's mit Texte schreiben?




Schon besser.

Und "Bücher schreiben"? Zeige ich hier nicht, denn da kam eine Liste von Romanen, angeführt von einer der Vampirgeschichten von Stephenie Meyer, gefolgt von Stieg Larsson. (Dasselbe passiert bei "Kurzgeschichten schreiben".)

Also lieber Romane schreiben:




Morgen verrate ich Ihnen einige meiner Favoriten.

Spiel mit Wörtern

Im Netz entdeckt: Der Anagramm-Generator, ein wunderbares Spielzeug. Vielleicht lässt sich aus Ihrem Namen etwas Schönes machen?

Montag, 14. Juni 2010

Lesen und Lernen

Randvoll mit Geschichten, Essays und Gedichten von Autoren wie Joyce Carol Oates und T.C. Boyle: Das Heft Fiction 2010 von The Atlantic.

Donnerstag, 10. Juni 2010

Bewerbung auf Englisch - das Anschreiben

Über das Schreiben von Lebensläufen (CVs, resumes) auf Englisch habe ich schon einige Posts geschrieben. S. mein Beitrag Lebenslauf auf Englisch: Tipps von der New York Times für einige Links.

Heute gibt es wieder einen Linktipp zum Thema "Bewerben auf Englisch", aber dieses Mal speziell zu der Frage: Wie verfasse ich das Anschreiben, sprich: den covering letter?

Man kann es nicht anders sagen: Ich bin im Guardian auf eine wahre Goldgrube gestoßen.

In dem Artikel Three examples of covering letters gibt es genau das, nämlich drei ausformulierte Anschreiben inklusive Anrede und Grußformel, sozusagen für jede Gelegenheit, die man nur noch an seine persönliche Situation anpassen muss.

Noch mehr Informationen enthält ein Beitrag mit dem Titel The basics. In der Seitenspalte wird dort ein Buch empfohlen mit dem schönen Titel "Cover Letters for Dummies".




Aber weiter im Text. Mehr inhaltlicher Natur sind die Tipps in dem Artikel What an employer wants from your covering letter.

Und wer Angst hat, etwas falsch zu machen, liest am besten noch Covering letter no-nos.

Eine ganze Reihe von Artikeln zu verschiedenen Aspekten findet, wer nach "covering letter" in der Rubrik "career" des Guardian sucht.

Da der Guardian eine britische Zeitung ist, handelt es sich streng genommen um Formulierungsvorschläge für diesen Sprachraum. Aber ich schätze, Sie werden keinen schlechten Eindruck machen, wenn Sie sich mit derselben Wortwahl in Australien, Kanada oder auch den USA bewerben. (Für die Amerikaner setzen Sie in der Anrede hinter Mr und Ms einen Punkt, wenn Sie korrekt sein wollen, s. mein Post E-Mails schreiben auf die feine englische Art.)

Dienstag, 8. Juni 2010

Reihe zum Thema "Die Schreibangst überwinden"

Schon merkwürdig: Ob man es nun als Handwerk oder als Kunst betrachtet, Schreiben bringt seine ganz eigenen Probleme mit sich. Viele haben Schwierigkeiten den Anfang zu finden (Stichwort: Prokrastination, zu Deutsch "Aufschieben"), manche sind regelrecht blockiert. Andere Professionen kennen das nicht. Zumindest habe ich noch nie von blockierten Monteuren und Tischlern oder von einer Mal- oder Singblockade gehört.

Vielleicht denken wir Schreiber einfach zu viel. Weil es zu unserer Arbeit gehört. Ohne Denken kein Schreiben. Aber letztlich sind solcheÜberlegungen müßig. Es ist, wie es ist, und wir müssen unsere Texte (fertig) schreiben.

In einer Reihe von Posts möchte ich auf Methoden und Tricks eingehen, die ich selbst anwende oder von denen ich gehört oder gelesen habe. Mit dem Ziel, die Angst vor dem weißen Blatt Papier und vor dem leeren Bildschirm zu überwinden und die Produktivität zu steigern.

Bereits erschienene Beiträge:






Es ist Ihnen zu mühsam, sich die einzelnen Posts hier im Blog zusammenzusuchen? Da habe ich eine bequeme, preisgünstige Alternative für Sie:


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Sie möchten erst noch mehr über das Büchlein erfahren? Klicken Sie hier.


Montag, 7. Juni 2010

Schreibratschläge für Studenten

Mein heutiger Link-Tipp: Die UNICUM Schreibwerkstatt.

... und dann ist da noch mein Buch Gut und verständlich schreiben in zehn einfachen Schritten, von dem Dr. Helga Esselborn vom Schreibzentrum Kölner Studentenwerk sagt: „Ich habe Ihren Ratgeber mit Freude gelesen. Besonders gut gefallen hat mir die lockere Art der Darbietung.“


Freitag, 4. Juni 2010

Spaß mit Sprache

Ein Hinweis in eigener Sache: Ich habe einen Gastpost für den Autorenexpress von Nessa Altura geschrieben. Und zwar eine Glosse mit dem Titel De Relatione Interrupta aut falsa - Unterbrochene und falsche Beziehungen (die lateinische Übersetzung ist ein Markenzeichen des Blogs).

Die ideale Lektüre für einen entspannten Beginn des Wochenendes ;-)