Freitag, 30. Juli 2010

Kostenlose Schreibkurse

Mittlerweile haben sich in meinem Blog Schreibhandwerk so viele Posts angesammelt, dass sich daraus kleine Online-Kurse zusammenstellen lassen. Zum Beispiel:



Schnuppern Sie einfach mal rein. Wo sonst bekommen Sie schon die Gelegenheit, sich kostenlos und ganz nach Ihrem eigenen Zeitplan weiterzubilden?

Wenn Sie es individueller mögen, stellen Sie sich Ihren ganz persönlichen Workshop zusammen. Ein guter Ausgangspunkt sind die Rubriken weiter unten in der rechten Spalte, beispielsweise Tipps und Tricks.

(Nachtrag vom 3.8.2015) In diesem Jahr dazugekommen: meine Reihe Ganz einfach besser schreiben – Mini-Lektionen für zwischendurch.

Montag, 26. Juli 2010

Schreiben Sie anschaulich

Viele meiner Posts handeln von Schreibsünden, Dingen also, die Sie nicht tun sollen.

Doch wo bleibt das Positive?

Hier kommt's: Leser lieben anschauliche Texte. Abstrakte Ideen langweilen sie oder strengen sie an.

Und was macht einen Text anschaulich?

Konkrete, spezifische Bezeichnungen: Schreiben Sie Eiche, nicht Baum, Dackel, nicht Hund.

Beispiele: Sie machen vieles verständlicher, und zwar schneller als lange Erklärungen.

Geschichten: Anekdoten oder etwas, das Sie selbst erlebt haben. Unser Gehirn liebt Geschichten und merkt sie sich besonders gut.

Zitate: Damit meine ich hier Aussagen von Beteiligten oder Experten. (Natürlich kann auch der eine oder andere Ausspruch einer Berühmtheit helfen, etwas auf den Punkt zu bringen.)

Ein guter Text ist lebendig und interessant. Anschaulichkeit trägt dazu bei.

Montag, 19. Juli 2010

Barbara Taylor Bradford hat gesagt ...

"You can't be a novelist if you can't imagine things happening that have never happened; you need to be really good liar. A novel is a monumental lie that has the ring of truth."

Sie hat das einer Mitarbeiterin des Guardian geantwortet auf die Frage "Is there a secret to writing?". Das Interview erschien in der Reihe Why I write.

Montag, 12. Juli 2010

Wie Schriftsteller arbeiten: John Updike

Die New York Times ermöglicht es uns, John Updike beim Schreiben über die Schulter zu schauen. Nämlich in dem Beitrag John Updike at Work: Revising ‘Rabbit at Rest’.

Das zeigt uns wieder einmal: writing is rewriting. Und dann nimmt man manches doch wieder zurück (s. vaguely -> somehow -> vaguely) ;-)

Außerdem nutzt der Artikel sehr schön die Möglichkeiten, die das Internet bietet.

Mittwoch, 7. Juli 2010

Die Sprachberater der TU Chemnitz loben meinen Schreibratgeber

Im Blog der Sprachberatung der TU Chemnitz habe ich eine sehr positive Besprechung meines Schreibratgebers entdeckt:„Gut und verständlich schreiben…“.

Hier zwei Zitate aus der Rezension:
Dabei überzeugt die Autorin, indem sie ihre Leser bei der Stange hält und sogar „das leidige Passiv“ amüsant und anschaulich kritisiert.

Glomp hält sich selbst an die aufgestellten Regeln, und so bekommt der Leser einen Vorgeschmack auf den Reiz guter und anschaulicher Texte.
Welcher Autor/welche Autorin liest so etwas nicht gerne?

Das Fazit der Sprachberater:
Diese Anleitung ist eine gelungene und betont praxisnahe Hilfe. Sie befähigt zu einer gezielten Textoptimierung und ist besonders für Schreiber geeignet, die eine konkrete Anleitung für verständliches Schreiben suchen.
Neugierig? Dann lesen Sie mein Buch doch selbst:



Oder als günstiges EBook bei verschiedenen Anbietern.

Wer dann noch Fragen hat, der wende sich an die Sprachberatung der TU Chemnitz ;-)

Montag, 5. Juli 2010

Elspeth Antonelli schreibt ...

"It's much easier to write about writing than it is to actually write."

Gefunden habe ich den Satz in dem Blogpost 12 Things I've Learned So Far der Krimiautorin Elspeth Antonelli.

Noch einfacher ist es übrigens über das Schreiben zu lesen ;-)

Donnerstag, 1. Juli 2010

Warum schreibt J.A. Konrath Kurzgeschichten?

Im Vorwort zu seiner Kurzgeschichtensammlung JACK DANIELS STORIES schreibt J.A. Konrath:
"There have been seven Jack Daniels novels so far (Whiskey Sour, Bloody Mary, Rusty Nail, Dirty Martini, Fuzzy Navel, Cherry Bomb, and Shaken—coming in 2010.)
The continuing cast of characters in the Jack Daniels books are one of the reasons I enjoy writing them so much. Having established early on that the series is a mixture of humor, scares, mystery, and thrills, I have complete freedom to write short stories in any and all of these sub-genres.
I use shorts to take my characters in places they wouldn't normally go in the novels. Jack can function as a traditional sleuth, solving crimes like Sherlock Holmes or Miss Marple. But she can also star in nail-biting thrillers without any element of mystery. She can even be delegated to sidekick role, letting someone else take center stage.
Harry McGlade can be even goofier in short stories than he is in the books. When I write a McGlade short, I play it for laughs and cross over into parody, which would never work in the novels.
Phineas Troutt is ideal for hardboiled tales. Because he's a criminal, I can walk on the dark side with him, and have him do things that Jack, with her moral compass, would never do.
Plus, I can get away with things in short stories that I can't in my books. I don't have to worry about having lines cut, or having my characters' motivations questioned. For a writer, it's the ultimate indulgence, and the ultimate freedom.
It also allows me to do some pretty fun shit."
Ich kann ihn gut verstehen. Wenn es Sie interessiert, warum ich Kurzgeschichten schreibe, lesen Sie diesen Post. Er ist der erste in einer Reihe von Beiträgen über das Schreiben von Kurzgeschichten.