Mittwoch, 25. April 2012

Autorendasein 2012: eine schöne neue Welt ohne Türsteher

Drüben bei Google+ habe ich in zwei Posts Autoren zitiert, die ganz begeistert sind von den neuen Möglichkeiten des Selbst-Veröffentlichens. Gerade bei den Älteren, Erfahreneren unter ihnen ist eine immense Erleichterung und Befreiung spürbar.
Wer mehr wissen will, folge diesen Links
zum Post The gatekeepers are gone
und zum Post The gatekeepers are gone, die Zweite.

Diesen Trend belegt auch ein aktueller Artikel in der englischen Daily Mail  über den ebenfalls nicht mehr ganz jungen, sehr erfolgreichen Kinderbuchautor GP Taylor: 'I can make three-times as much money selling my own work': Children's author GP Taylor on why he's decided to self-publish. Anders als die Überschrift vermuten lässt, geht es auch ihm beim Selbst-Veröffentlichen nicht nur ums Geld (was aber auch nicht verwerflich wäre). Er sagt vielmehr laut Daily Mail: "Self-publishing is quite satisfying as you can really choose what to write and are not held back by the whims of your editors."

Das "schöne neue Welt" in der Überschrift meine ich also ganz unironisch und nicht im Huxleyschen Sinn. Oder ist das, weil im Gegensatz zu Huxley, gerade doch ironisch???

Montag, 23. April 2012

Schluss mit Schreibblockaden

Das neueste Büchlein aus meiner "bunten" Reihe über das Schreiben ist erschienen: Schluss mit Schreibblockaden - 12 erprobte Methoden.

Mir ist aufgefallen, dass die Posts über das Bewältigen von Schreibängsten, die ich zum größten Teil Mitte/Ende 2010 geschrieben habe, immer noch und immer wieder von Besuchern angesteuert werden. Diese Beiträge habe ich jetzt in überarbeiteter und erweiterter Form in einem EBook versammelt, ganz ähnlich wie ich es schon bei zwei früheren Büchlein getan habe, die ebenfalls aus Blogposts hervorgegangen sind (s. u.).

Darum geht's (das Inhaltsverzeichnis finden Sie ganz am Ende dieses Posts):
Tipps aus der Praxis für die Praxis

Egal, welche Art von Texten Sie schreiben, ob Sie studieren, im Beruf Berichte oder Artikel verfassen oder ein angehender oder erfahrener Fiction-Autor oder eine ebensolche Fiction-Autorin sind: In diesem Büchlein findet sich bestimmt so manches, was Ihnen hilft, Schreibängste zu überwinden und Schreibblockaden zu durchbrechen.

Ingrid Glomp arbeitet seit mehr als 20 Jahren hauptberuflich als Journalistin und Autorin. In ihrer Trickkiste hat sich folglich einiges angesammelt, das ihr erlaubt, so produktiv wie möglich zu sein. Hier stellt sie verschiedene Methoden und Tricks vor, die sie selbst anwendet und/oder von denen sie gehört oder gelesen hat. Was die Leser erwartet, sind keine langatmigen theoretischen Abhandlungen, sondern Tipps aus der Praxis für die Praxis.

Umfang: ca. 5000 Wörter beziehungsweise 33000 Zeichen inkl. Leerzeichen.
Kurz: Alle, denen es zu mühsam ist, hier im Blog die einzelnen Posts durchzulesen, haben jetzt eine preisgünstige Alternative. Und wenn Sie Blog und Bloggerin finanziell unterstützen möchten, ist der Kauf eines solches EBooks eine gute Möglichkeit. Win-win für uns beide sozusagen.

Sie haben kein Kindle-Gerät? Macht nichts. Es gibt kostenlose Kindle Lese-Apps für PC, iPad, iPhone und iPod touch (benutze ich), Android und Mac.

Sie haben einen anderen Reader, der epub-Dateien benötigt? Vielleicht finden Sie hier eine Lösung: Meine EBooks: Für alle Lesegeräte, weil DRM-frei.

Das Cover des Büchleins ist grün - wie die Hoffnung ;-)


Hier ein anderes Büchlein der Reihe:


Und schließlich, wie versprochen, das Inhaltsverzeichnis von Schluss mit Schreibblockaden - 12 erprobte Methoden:

Wie alles begann
1. Die beiden Schreibphasen trennen
2. Kleine Schritte
3. Die Macht der Gewohnheit
4. Schreibsprints
5. Den inneren Kritiker austricksen
6. Fangen Sie irgendwo an
7. Machen Sie eine Gliederung
8. Sorgen Sie für Abwechslung
9. Arbeiten Sie an mehreren Projekten
10. Machen Sie sich Notizen
11. Der Holzhammer: ein drohender Abgabetermin
12. Fangen Sie einfach an
Bonus: Der Geheimtipp der Krimiautorin C. J. Lyons
Geschafft!
Anhang 1: Bücher
Anhang 2: Wichtige Links
Die Autorin
Impressum

Wenn Sie auf direktem Weg die Amazon-Leseprobe (Blick ins Buch!) ansteuern möchten, klicken Sie bitte hier.

Samstag, 21. April 2012

Buch kaufen, statt zu spenden

Wer bloggt, produziert auf die Dauer eine Menge kostenlose Texte, die für die Leser hoffentlich nützlich sind und/oder ihnen Vergnügen bereiten. Einerseits mache ich das gerne, weil es mir erstens (meistens) Spaß macht zu schreiben und weil ich es zweitens als Weg sehe, dem "Internet"etwas zurückzugeben. Schließlich lese ich dort, etwa in anderen Blogs, auch eine Menge, ohne dafür zu bezahlen.

Andererseits ist es nun mal so: Die Zeit, die ich damit zubringe, Inhalte fürs weltweite Netz zu produzieren, fehlt mir bei meiner freiberuflichen Tätigkeit.

Kristine Kathryn Rusch z. B. bittet ihre Leser deshalb am Ende ihrer sehr empfehlenswerten Posts über das Geschäft des Schreibens, ein Trinkgeld dazulassen:

When I write this blog, it takes a hefty chunk of my weekly output and turns it away from fiction which is where I make my living. So I do need financial support to keep the blog going.
If you got any value out of this or previous posts, please leave a tip on the way out. Thanks!

Dann folgt ein Link zu Paypal.

Ich habe schon auf verschiedene Weise versucht, die Leser meines Blogs zu animieren, einen kleinen Beitrag zu leisten, entweder per Paypal oder Flattr, das jedoch wieder aufgegeben.

Ein aktueller Post von Petra van Cronenburg, brachte mich jetzt auf eine neue, bessere Idee. Sie schreibt:

Menschen wollen sich durchaus mit Geldwert bei den Kreativen bedanken. Viele kauften beispielsweise lieber ein Buch von mir, als zu spenden.
... Dieses Blog wird weiter absolut kostenfrei im Web stehen; keiner, der es liest, wird um Spenden angebettelt werden. Wer mir etwas Gutes tun will, wer Spaß an diesem Blog hat, der darf sich bedanken - für den Preis von einem Kaffee und einem Keks.
Eine prima Sache, finde ich. Man bedankt sich bei der Autorin, animiert sie, weiter zu bloggen, und bekommt für sein Geld sogar einen Gegenwert.

Wenn Ihnen dieses Blog gefällt, wenn Ihnen das, was ich hier, in meinen beiden anderen Blogs und bei Google+ schreibe*, nützt und/oder Freude macht, können Sie mir das gerne zeigen, indem Sie eines meiner Bücher (s. rechte Spalte) erstehen, zum Preis einer günstigen Tasse Kaffee oder auch eines Mittagessens.


Sie können bei Amazon natürlich auch eines meiner Krimi-EBooks kaufen. Das erfüllt denselben Zweck ;-)

Vielen Dank und auf Wiedersehen!


Samstag, 14. April 2012

Unendlich wertvoll! - Schreibwettbewerb für junge Leute

Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen Schreib- und Zeichenwettbewerb von Lizzynet, dem Informations-Portal mit angeschlossener Community für Mädchen und junge Frauen. Am Wettbewerb dürfen jedoch junge Menschen beiderlei Geschlechts teilnehmen.

Und wie schon im letzten Jahr sitze ich wieder in der Jury (für die Texte) und bin schon sehr gespannt auf kreative, einfallsreiche und unerwartete Beiträge :-)

Das Thema des Wettbewerbs ist Unendlich wertvoll, passend zum Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunftsprojekt Erde des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Dabei geht es - im Jahr des Umweltgipfels in Rio de Janeiro - um die Forschung für nachhaltige Entwicklungen.
Begebt euch auf die Suche nach Wertvollem und Werten, ohne die die Menschheit der Zukunft nicht auskommen kann. Es können kostbare Ressourcen sein oder Kostbares, das man nicht mit Gold aufwiegen kann.
Erfindet Menschen und Gesellschaften, die einen Weg gefunden haben, Dinge zu gebrauchen und trotzdem zu bewahren. Ersinnt Städte und Wohnorte, die im Einklang mit der Natur existieren und sich selbst versorgen.
Weitere Informationen über Teilnahmebedingungen usw. gibt's auf der Website von lizzynet.