Mittwoch, 26. September 2012

Ein guter Schreibtipp von Stephenie Meyer

Auf ihrer Website gibt Twilight-Autorin Stephenie Meyer angehenden Schriftstellern folgenden guten Rat:
Here's a tip that really helped me with book two and three: forget writing in order. With New Moon and Eclipse, I wrote out whichever scenes I was interested in, rather than starting at the beginning and working through to the end. I wrote most of the books in scenes, and then went back later and tied the scenes together. It cut out a lot of writer's block to write whatever part I was most interested in at the time. And it makes it easy to finish. By the time you get around to writing the less exciting transitions, expositions, and descriptions, you already have so much done! You can see a full novel coming together, and that's very motivating. (But you really need an outline to work that way--to keep from getting lost!)
Das entspricht in etwa Lektion 5 meiner Reihe Keine Angst vorm Schreiben: An mehreren Projekten arbeiten. Und ich kann bezeugen, dass ein solches Vorgehen die Produktivität deutlich erhöht.

Das ist aber eine Frage der Persönlichkeit. Manche fahren vermutlich besser damit, wenn sie eine Geschichte von Anfang bis Ende durcherzählen. Mich langweilt das manchmal und dann ist es hilfreich, sich Interessanterem zuzuwenden (solange es irgendwie mit meinen Projekten zusammenhängt natürlich). Außerdem fällt mir hin und wieder eine Szene oder ein Dialog ein, die erst später in der Geschichte stattfinden. Soll ich die dann etwa nicht aufschreiben? ;-)

Diese Methode funktioniert übrigens bei Texten aller Art, nicht nur bei Romanen.

Weitere Tipps, wie man Schreibhemmungen überwindet, enthält mein Büchlein


Der Kauf eines solchen Büchleins ist auch eine prima Gelegenheit, Blog und Bloggerin finanziell zu unterstützen ;-)

Montag, 17. September 2012

"Einfach liegen lassen" - Das neue Buch von John Perry

Prokrastinierer und Schreibblockierte aufgepasst. Von John Perry gibt es jetzt ein ganzes Buch darüber, wie man mit dem Aufschieben ungeliebter Aufgaben trotzdem ganz viel schaffen kann. Es heißt Einfach liegen lassen: Das kleine Buch vom effektiven Arbeiten durch gezieltes Nichtstun und erscheint am 24. September.

Mehr über den Philosophieprofessor und seine halb ernst und halb nicht so ernst gemeinte Produktivitätsmethode habe ich hier geschrieben: Keine Angst vorm Schreiben: 8. Strukturiert prokrastinieren.

Hier die Buchbeschreibung:
Wer kennt das nicht? Auf dem Schreibtisch türmen sich zwischen Notizen, Papierstapeln und leeren Kaffeetassen allerlei Projekte. Das E-Mail-Postfach quillt über, der Anrufbeantworter ist voll mit wahnsinnig wichtigen Nachrichten, und vor allem sollte die Arbeit heute noch erledigt werden – oder am besten letzte Woche. Statt uns aber mit dem Arbeitsberg auseinander zu setzen, verbummeln wir lieber die Zeit, indem wir ausgiebig Bleistifte spitzen oder uns in den Tiefen des Internets verlieren.

Der Philosophie-Professor John Perry, selbst ein bekennender »Liegenlasser«, kennt dieses Phänomen aus eigener Erfahrung und verblüfft in seinem unterhaltsamen Buch mit einer provokanten These: Notorische »Liegenlasser« können ihre oft verpönte Schwäche in eine Stärke verwandeln, wenn sie diese richtig nutzen. Mit Perrys Tipps wird das Aufschieben und Trödeln zur produktiven Lebensphilosophie und zum Schlüssel zu wahrer Gelassenheit, wenn man es gezielt und mit Methode angeht.


Auf Englisch

Als englisches E-Book

Und schließlich mein eigenes Werk zum Thema

Donnerstag, 6. September 2012

Klassische Short Storys als Inspiration

Die englische Zeitung The Guardian veröffentlicht auf ihrer Website eine Reihe mit Artikeln unter dem Titel A brief survey of the short story. Darum geht's:
Chris Power looks at masters of the short story through the ages
Von den Meisterinnen und Meistern der Form zu lernen und sich inspirieren zu lassen, ist sicher nicht die schlechteste Idee. Im aktuellen Artikel geht es um Flannery O'Connor

Und falls Sie ein Schreib-Neuling sind, sich aber einmal an dieser Art von Geschichten versuchen möchten, habe ich noch eine Buchempfehlung für Sie. Ein kleines Werk aus meiner Feder, äh, meinem PC