Freitag, 31. Juli 2015

Ganz einfach besser schreiben – Mini-Lektionen für zwischendurch (20)

Wie jeden Freitag:



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Die Zukunft des digitalen Veröffentlichens

Gerade habe ich bei Publishing Perspectives einen hochinteressanten Beitrag entdeckt: Tablet to Tablet: What Hasn’t Changed in Publishing — and Should. Der Autor ist Bob Pritchett, "CEO of Faithlife" und "creator of Logos Bible Software", nicht gerade jemand, den ich an der vordersten Front des E-Publishing erwarten würde.

Seine Ideen finde ich jedoch sowohl interessant als auch umsetzbar. So könnte tatsächlich die Zukunft aussehen.

Es folgen einige kurze Zitate. Es lohnt sich jedoch auf alle Fälle, den gesamten Artikel zu lesen.
1. Form and genre are no longer connected. ... Today there’s an outlet for every length of text, and the association of certain topics with certain appropriate lengths is gone. ...

4. Variable length books. Not everyone wants all the details. ... depth-of-treatment sliders, optional sidebars, and expand-in-place paragraphs can let a book adapt to the reader.

5. Books that keep changing. ...

7. Selling relationships with authors. Musicians, who have been feeling the changes of friction-free copies longer than writers, are finding that touring, merchandise, and special relationships can make up the lost revenue from selling physical copies of their work. ... you could have the option of having the author critique your plan, or even consult over a video call, for an extra charge.
Meine eigenen Erfahrungen mit dieser schönen neuen Welt (keine Ironie) schildere ich übrigens in diesem Buch:


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Donnerstag, 30. Juli 2015

Gar nicht so einfach für Wissenschaftler: sich beim Schreiben von Quellen lösen

Foto: http://deathtothestockphoto.com
Manchmal geschieht es, dass ich selbst durchs Lehren etwas Neues lerne bzw. dass ich durch Fragen angeregt werde, etwas, das ich "irgendwie" weiß, präzise zu formulieren.

Neulich war es wieder soweit. Ich habe an der Kölner Uni mehrere Schreibworkshops für Wissenschaftler unterrichtet. Dabei wurde ich gefragt, was man tun soll, wenn Texte schwer verständlich sind und ungelenk wirken, weil man sich in Bezug auf Formulierungen zu sehr an die Ausgangslitertur hält. Also (zu) viel zitiert oder sonstwie an der vorgegebenen Wortwahl klebt.

Als Journalistin berichte ich häufig über Forschungsergebnisse. Das "Übersetzen" von Fachliteratur also gewissermaßen mein täglich Brot.

Aber ich denke, vielen Wissenschaftlern wird dieses Verhalten bekannt vorkommen: Aus Angst, etwas falsch wiederzugeben, oder auch, weil man etwas nicht hundertprozentig verstanden hat, behält man Wörter und Sätze der betreffenden Quelle bei, selbst oder gerade wenn sie alles andere als leicht verständlich sind.

Das Problem: Wenn Sie selbst diese Passagen kaum begreifen, wie wird es dann erst Ihren Lesern ergehen?

Die Lösung?

Erstens müssen wir uns solange mit den betreffenden Quellen beschäftigen, bis wir den Sinn wirklich erfasst haben. Zur Not sollten wir zum Telefon greifen oder eine E-Mail schreiben, um einen der Autoren zu kontaktieren und zu fragen: "Sie schreiben hier das und das. Habe ich das richtig verstanden, dass Sie das so meinen? ..."

Nach meinen Erfahrungen (als Journalistin) sind die meisten Experten sehr aufgeschlossen, wenn sie spüren, dass man ehrlich interessiert ist und sich nicht aus Faulheit an sie wendet, sondern weil man trotz aller Bemühungen allein nicht weiterkommt.

Wenn Sie wissen, worum es in der jeweiligen Literatur geht, sollten Sie sich zweitens von Ihrem Schreibtisch und Ihrem Computer entfernen und Folgendes ausprobieren:
Stellen Sie sich vor, dass Sie jemandem das erzählen, worüber Sie schreiben wollen.

Automatisch greifen Sie zu anderen, einfacheren Wörtern und Ihre Sätze werden kürzer. Ohne Hilfsmittel wie Papier oder Bildschirm kann unser Gehirn lange, komplizierte Begriffe und Bandwurmsätze nämlich nicht handhaben.

Formulieren Sie also die Ergebnisse oder Erkenntnisse aus der Literatur im Kopf. Erst dann schreiben Sie das Ganze in fünf, höchstens zehn Sätzen auf. Voilà einige neue, besser lesbare Formulierungen, die Sie in Ihren Text übernehmen können.
Diese Methode hilft auch ganz allgemein, wenn Sie sich einfacher ausdrücken möchten.

Demnächst geht es weiter mit einem verwandten Problem, ebenfalls aus einem der Workshops.

Noch mehr Tipps gibt's hier


und hier


Dienstag, 28. Juli 2015

Ganz einfach besser schreiben – Mini-Lektionen für zwischendurch (19b)


Den ersten Teil habe ich vergangenen Freitag gepostet. Hier kommt Teil 2 der Mini-Lektion:





 
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Montag, 27. Juli 2015

Kurzgeschichten schreiben: von Könnern lernen

Heute gibt es mal wieder einen Link-Tipp, und zwar einen Hinweis auf das short story special 2015 des Guardian. Es enthält sieben Kurzgeschichten, u. a. von David Sedaris.

Ähnliche Posts mit Links zu weiteren Storys bekannter Autoren:

Neue Kurzgeschichten im Guardian

Klassische Short Storys als Inspiration

Winterzeit - Geschichtenzeit

Kurzgeschichten: Lektüre-Tipp

Sie haben Lust bekommen, sich selbst einmal an einer Kurzgeschichte zu versuchen? Tipps und Anregungen finden Sie z. B. hier:

Freitag, 24. Juli 2015

Ganz einfach besser schreiben – Mini-Lektionen für zwischendurch (19a)


Heute mal wieder ein Zwei-Teiler:



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Dienstag, 21. Juli 2015

Ganz einfach besser schreiben – Mini-Lektionen für zwischendurch (18)


Es ist wieder Dienstag :-)



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Freitag, 17. Juli 2015

Ganz einfach besser schreiben – Mini-Lektionen für zwischendurch (17)


Ein neuer Freitag, ein neuer Schreibtipp:




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Dienstag, 14. Juli 2015

Ganz einfach besser schreiben – Mini-Lektionen für zwischendurch (16)


Wie jeden Dienstag:



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Freitag, 10. Juli 2015

Ganz einfach besser schreiben – Mini-Lektionen für zwischendurch (15)



Ein neuer Freitag, ein neuer Schreibtipp:


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Dienstag, 7. Juli 2015

Ganz einfach besser schreiben – Mini-Lektionen für zwischendurch (14b)

Hier kommt die Fortsetzung. Derselbe Satz wie am Freitag, anderes Problem (ich behandele die Probleme getrennt, am Ende dieses Posts im vierten Foto gibt's die Zusammenfassung).



Und hier der ursprüngliche Satz vorher und nachher:
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Freitag, 3. Juli 2015

Ganz einfach besser schreiben – Mini-Lektionen für zwischendurch (14a)

Schreibtipp zum Wochenende:






 
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Mittwoch, 1. Juli 2015

Lohnt sich Wattpad für Indie-Autoren?

Ich denke, für Wattpad gilt dasselbe, wie für andere Social Media oder Plattformen: Man sollte sie nur verwenden, wenn es einem selbst Spaß macht. Ich glaube nicht, dass sich meine Aktivität bei Wattpad unmittelbar in nennenswerten Verkäufen niedergeschlagen hat, vor allem nicht, wenn man es gegen den Aufwand an Arbeitsstunden aufrechnet.

Allerdings benutze ich es gerne,

- weil es keine große Arbeit bedeutet, dort Kurzkrimis, die ich schon geschrieben habe, oder Leseproben von längeren Geschichten hochzuladen,

 - weil man sich so mittelfristig, denke ich, immer mehr potentiellen Lesern vorstellen kann und auch, wie bei anderen Social Media, Kontakte zu Lesern knüpfen kann und dort für diese ansprechbar ist,

 - weil sich dort zusätzlich andere Leserkreise erschließen lassen. So hatte ich einige Reaktionen von Jugendlichen, die meine Geschichten sonst vielleicht nicht gefunden hätten,

- weil es ein gutes Mittel ist, um mich zum Schreiben zu motivieren, s.Mein neuer Krimi “Rettende Engel” – ein Zwischenbericht.

Vermutlich hat man mit neuen, abgeschlossenen Geschichten in Fortsetzungen, wie mit meinem Krimi Rettende Engel, dessen erste Fassung ich dort geschrieben habe, etwas mehr Erfolg, das heißt, man zieht damit nach meiner Erfahrung mehr Leser an. Es macht aber auch mehr Arbeit.

Wenn man es nur als Werbemaßnahme sieht, lohnt sich ein solcher Aufwand vermutlich nicht, man muss dem Ganzen schon für sich selbst etwas abgewinnen: Spaß, Schreibmotivation, ein neues Werk, das man noch woanders veröffentlichen kann. Sonst sollte man sich auf bereits veröffentlichte Geschichten und Leseproben beschränken

Bei diesem Post handelt es sich um ein leicht abgeändertes Kapitel aus meinem Buch Erfahrungen einer Indie-Autorin.




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