Freitag, 28. August 2015

Ganz einfach besser schreiben – Mini-Lektionen für zwischendurch (28)



TGIF:


 
Weitere Informationen zu dieser Reihe:
 
Keine Neuigkeit verpassen: einfach meinen Newsletter abonnieren
Wenn Sie frühzeitig über neue Ratgeber, Preis-Aktionen und außerdem über wichtige neue Posts und mehr informiert werden möchten, abonnieren Sie meinen Newsletter. 
 

Dienstag, 25. August 2015

Ganz einfach besser schreiben – Mini-Lektionen für zwischendurch (27)




Weitere Informationen zu dieser Reihe:
 
Keine Neuigkeit verpassen: einfach meinen Newsletter abonnieren
Wenn Sie frühzeitig über neue Ratgeber, Preis-Aktionen und außerdem über wichtige neue Posts und mehr informiert werden möchten, abonnieren Sie meinen Newsletter.

Freitag, 21. August 2015

Ganz einfach besser schreiben – Mini-Lektionen für zwischendurch (26)


Wie an jedem Freitag gibt es auch heute wieder eine Mini-Schreiblektion.

Mich würde übrigens interessieren zu erfahren, wer meine Mini-Lektionen wie nutzt. Rückmeldungen gerne bei Facebook oder Google+ oder per E-Mail (s. Impressum).

Das könnte mir helfen, dieses Angebot noch besser an den Bedarf meiner Leser anzupassen, also für Sie möglichst nützlich zu gestalten.




Weitere Informationen zu dieser Reihe:
Keine Neuigkeit verpassen: einfach meinen Newsletter abonnieren
Wenn Sie frühzeitig über neue Ratgeber, Preis-Aktionen und außerdem über wichtige neue Posts und mehr informiert werden möchten, abonnieren Sie meinen Newsletter.

Donnerstag, 20. August 2015

Wem sollten es Autoren recht machen?


In ihrem Blogpost What Went Wrong with Season 2 of “True Detective”? Cautionary Lessons for Writers empfiehlt Kristen Lamb mit Nachdruck:


DO NOT WRITE FOR CRITICS.



Das veranlasste mich zu folgender Überlegung:
Should you try to please your readers? I don't know. However, never try to please people who are not your readers.
Oder leicht abgeändert auf Deutsch (Englisch erlaubt es, prägnanter zu formulieren, finde ich):
Sollten wir beim Fiction-Schreiben versuchen, es unseren Lesern recht zu machen? Ich tendiere zu ja und nein. Wir sollten jedoch nicht versuchen, es Menschen recht zu machen, die gar nicht unsere Leser sind.

Dienstag, 18. August 2015

Ganz einfach besser schreiben – Mini-Lektionen für zwischendurch (25)


Schon Nr. 25? Wie die Zeit vergeht :-)

Mich würde übrigens interessieren zu erfahren, wer meine Mini-Lektionen wie nutzt. Rückmeldungen gerne bei Facebook oder Google+ oder per E-Mail (s. Impressum).

Vielleicht kann ich dann etwas verbessern, zum Beispiel Aspekte ansprechen, die ich bisher übersehen habe, oder noch passendere Beispiele finden.



Weitere Informationen zu dieser Reihe:
Keine Neuigkeit verpassen: einfach meinen Newsletter abonnieren
Wenn Sie frühzeitig über neue Ratgeber, Preis-Aktionen und außerdem über wichtige neue Posts und mehr informiert werden möchten, abonnieren Sie meinen Newsletter.

Montag, 17. August 2015

Warum ich meine neuen E-Books (vorerst?) nur noch bei Amazon veröffentliche

Dieser Post enthält sozusagen zwei Link-Tipps.

1. Hugh Howey hat einen interessanten Post über seine Erfahrungen mit den neuen Kindle-Unlimited-Konditionen für Autoren veröffentlicht: Kindle Unlimited Scores a Knockout.

2. Howeys Beitrag hat mich wiederum veranlasst, bei Google+ einige meiner Gedanken zum Thema dieses Posts dazulegen, nämlich darüber, warum ich E-Books nur noch bei Amazon veröffentliche. Jedenfalls in absehbarer Zukunft. Hier ist der Link.

Vor einiger Zeit schwankte ich übrigens noch, was besser für meine Leser ist: dass sie meine Bücher in möglichst vielen Shops für verschiedene Reader (etwa Kobo oder Tolino) finden können oder dass sie sie bei Amazon sozusagen kostenlos ausleihen können (als Teilnehmer von Kindle Unlimited oder Amazon Prime). Letzteres ist nur möglich bei Büchern, die ich Amazon exklusiv überlasse, übrigens eines der wenigen Dinge, die mir bei Amazon nicht gefallen. Aber so ist es im Moment nun mal.

Nachtrag vom 13.7.16: Bei den wenigen Büchern, die ich über Tolino verkaufe, hat sich mein Experiment, dort zu veröffentlichen, angesichts dieses Fiaskos als Zuschussgeschäft erwiesen (wenn ich meinen Stundenlohn für die Mehrarbeit anrechne und die zusätzliche Steuerberatung). So was nennt man wohl Lehrgeld :-(

Hinweis für Leser: Einige meiner Bücher (vor allem Krimis) können Sie also auch bei Kindle Unlimited ausleihen. Schauen Sie einfach mal nach.

Freitag, 14. August 2015

Ganz einfach besser schreiben – Mini-Lektionen für zwischendurch (24)


Noch schnell ein Schreibtipp vorm Wochenende:



Weitere Informationen zu dieser Reihe:
 
Keine Neuigkeit verpassen: einfach meinen Newsletter abonnieren
Wenn Sie frühzeitig über neue Ratgeber, Preis-Aktionen und außerdem über wichtige neue Posts und mehr informiert werden möchten, abonnieren Sie meinen Newsletter.

Mittwoch, 12. August 2015

Schwierige Wörter entschärfen

Copyright-Infos am Ende des Posts
Lange, ungewohnte und abstrakte Wörter hemmen den Lesefluss. Umgekehrt wirken wir klüger, wenn wir einfach schreiben, s. dieser Post.

Nicht immer jedoch können wir auf schwierige (Fach)Begriffe gänzlich verzichten. Das gilt besonders für Wissenschaftler und entsprechend war dies ein Thema in einem meiner Workshops, die ich neulich an der Uni Köln gehalten habe.

Ein Rat, den ich den Teilnehmern gebe, lautet: Lesen Sie, was Sie schreiben wollen. Also Veröffentlichungen, Dissertationen usw. Ich meine damit aber auch: Lesen Sie Artikel in guten Zeitungen oder Zeitschriften über Ihr Forschungsgebiet. So lässt sich zum Beispiel der Wortschatz erweitern.

Unser Problem heute lautet jedoch: Wie lassen sich schwierige, sperrige Wörter für Leser zugänglicher machen?

Auch in dieser Hinsicht können Wissenschaftler von Schreibprofis, sprich: von Journalisten, lernen.

Zwei Mittel, die jeden Text verständlicher machen


1. Verzichten Sie, wo möglich, auf Substantive und verwenden Sie aktive, dynamische Verben.

Drei Beispiele aus der Neuen Zürcher Zeitung:

Die OECD spricht sich in ihren Empfehlungen nicht für ein bestimmtes Finanzierungsmodell aus.
Die OECD erwartet ...
Andernfalls drohten erhebliche Engpässe bei der Versorgung der Menschen.

Ein Beispiel aus der ZEIT:

Antreiber der Ausbildungsreform ist der Deutsche Pflegerat, auch Krankenpflegeverbände befürworten die Umstrukturierung.

Nicht schlecht, aber nicht ganz konsequent in der Umsetzung ;-)

Besser:
Der Deutsche Pflegerat drängt auf eine Ausbildungsreform und auch Krankenpflegeverbände befürworten die Umstrukturierung. (Falls das gemeint war.)

Beispiel aus einem Teilnehmertext:
Vor Einführung der Pflegeversicherung war die Akteurskonstellation ein relativ stabiles Geflecht von staatlichen und wohlfahrtsverbandlichen Akteuren.

Wenn wir etwas vereinfachen, wird daraus:
Vor Einführung der Pflegeversicherung arbeiteten staatliche Stellen und Wohlfahrtsverbände relativ reibungslos zusammen. (Falls das gemeint war.)

2. Konstruieren Sie kurze, übersichtliche Sätze.

Zwei Beispielsätze aus der Neuen Zürcher Zeitung:
Obwohl 2008 nur ein Drittel der Pflegebedürftigen in Heimen oder in Sanatorien untergebracht war, entfielen auf sie zwei Drittel aller Kosten.
Die Langzeitpflege müsse auf eine breitere Basis gestellt werden.

Wörter wie Pflegebedürftige, Sanatorien und Langzeitpflege sind leichter verdauchlich, wenn man sie uns in einfachen Sätzen präsentiert.

Beispiel aus einem Teilnehmertext:
Auch besitzen DFG-Kollegs innovativere Betreuungsstrukturen im Vergleich zum traditionellen „Meister-Schüler-Modell“, indem sie auf interdisziplinäre, interinstitutionelle und, soweit möglich, auf internationale Betreuerteams für die Promovenden setzen.

Besser:
Auch besitzen DFG-Kollegs innovativere Betreuungsstrukturen im Vergleich zum traditionellen „Meister-Schüler-Modell“. Sie setzen auf interdisziplinäre, interinstitutionelle und, soweit möglich, internationale Betreuerteams.

Alles was ich getan habe, ist, einen langen Satz in zwei kürzere zu unterteilen.

So viel zu allgemeinen stilistischen Mitteln.

Drei spezifischere Methoden, um schwierige Wörter zu "entschärfen"


Anschauliche Texte sind verständlicher.

Versuchen Sie, einen Sachverhalt griffiger darzustellen, indem Sie
  1. ihn erklären („Das heißt, …“)
  2. ein Beispiel nennen („… zum Beispiel …“) 
  3. ihn mit etwas vergleichen, das der Leser kennt („… so/ähnlich wie …“). 
Bonuspunkte, wenn Sie eine Idee für eine Grafik haben.

Hier ein Beispiel aus der ZEIT:

In einem Reformpapier heißt es, dass Pflegekräfte künftig in "multiprofessionellen Teams mit einem steigenden Anteil an Hilfskräften" arbeiten sollen. ((Erklärung))Das bedeutet: Die Fachkräfte sollen sich mehr und mehr auf die Körperpflege fokussieren, die Beschäftigung mit den alten Menschen übernehmen andere.

Und hier eines aus der FAZ:

Geplant ist dort beispielsweise ein besserer Personalschlüssel: ((Beispiel))So soll ein Pfleger nur noch für höchstens 20 Patienten zuständig sein.

Hier haben wir es sozusagen mit einem Beispiel in einem Beispiel zu tun ;-)

Zum Schluss ein Tipp:
Manchmal haben Sie in Ihrem Text vielleicht schon eine Erklärung eingebaut. Sie müssen dem Leser nur zeigen, dass es sich um eine solche handelt. Mit Formulierungen wie:
Das heißt …
Das bedeutet …
Dahinter steckt …
Weitere Tipps zum Thema "Über Schwieriges einfach schreiben" finden Sie in meinem gleichnamigen Büchlein:




Keine Neuigkeit verpassen: einfach meinen Newsletter abonnieren
Wenn Sie frühzeitig über neue Ratgeber, Preis-Aktionen und außerdem über wichtige neue Posts und mehr informiert werden möchten, abonnieren Sie meinen Newsletter.


Infos zum Bild: Ich habe für das Bild eine Grafik von Lukas Kästner abgeändert, s. Flickr, die er dort unter folgender Creative Commons-Lizenz zur Verfügumg gestellt hat: Attribution 2.0 Generic (CC BY 2.0).

Dienstag, 11. August 2015

Ganz einfach besser schreiben – Mini-Lektionen für zwischendurch (23)



Weitere Informationen zu dieser Reihe:
 
Keine Neuigkeit verpassen: einfach meinen Newsletter abonnieren
Wenn Sie frühzeitig über neue Ratgeber, Preis-Aktionen und außerdem über wichtige neue Posts und mehr informiert werden möchten, abonnieren Sie meinen Newsletter.

Freitag, 7. August 2015

Ganz einfach besser schreiben – Mini-Lektionen für zwischendurch (22)

Wie jeden Freitag (und Dienstag)




Weitere Informationen zu dieser Reihe:
 
Keine Neuigkeit verpassen: einfach meinen Newsletter abonnieren
Wenn Sie frühzeitig über neue Ratgeber, Preis-Aktionen und außerdem über wichtige neue Posts und mehr informiert werden möchten, abonnieren Sie meinen Newsletter.

Donnerstag, 6. August 2015

Hugh Howeys Mittel gegen Schreibblockaden

Was der Science-Fiction-Autor Hugh Howey tut, wenn es mit dem Schreiben nicht so recht klappen will und er sich unmotiviert oder uninspiriert fühlt, beschreibt er in seinem Blogpost Get Angry. Stay Inspired.

Kurz gesagt hört er Musik vor dem Schreiben (nicht dabei), um wütend genug auf die ängstlichen, zweifelnden inneren Stimme zu werden, dass er sie zum Verstummen bringen beziehungsweise Niederbüllen kann.

Aber lassen wir Howey  selbst zu Wort kommen:
My favorite tune for getting angry at my reluctance is an Eminem song that directly deals with this. ...
Listen to this with the volume up when you’re asking yourself if you feel like putting in the work today:
An dieser Stelle hat er ein Youtube-Video mit dem Song eingebettet, den wir hier in Deutschland - erraten - leider nicht hören können.

Einen anderen aber schon, dessen Video Howey ebenfalls in sein Blog eingebaut hat und über den er schreibt:
But maybe the most effective song for me is my strangest choice. I love Rage Against the Machine. Their song “Killing in the Name Of” is not about being creative. ... when Zack starts shouting, “Fuck you, I won’t do what you tell me,” over and over again, I can sing this at the top of my lungs and feel myself shouting down my doubts and pessimism. ... it gets me through my doubts and my desire to procrastinate.
Sicher keine Methode für jeden, aber  wer weiß, für manche und in manchen Sitiationen vielleicht genau das Richtige.

Was ich selbst tue, um den inneren Schweinehund zu bekämpfen oder zu überlisten, habe ich mehrfach hier im Blog beschrieben (zum Beispiel hier und in der Rubrik Schreibangst) sowie in diesen beiden E-Books:





Keine Neuigkeit verpassen: einfach meinen Newsletter abonnieren
Wenn Sie frühzeitig über neue Ratgeber, Preis-Aktionen und außerdem über wichtige neue Posts und mehr informiert werden möchten, abonnieren Sie meinen Newsletter.

Dienstag, 4. August 2015

Ganz einfach besser schreiben – Mini-Lektionen für zwischendurch (21)

Es ist wieder soweit:


 
Weitere Informationen zu dieser Reihe:
 
Keine Neuigkeit verpassen: einfach meinen Newsletter abonnieren
Wenn Sie frühzeitig über neue Ratgeber, Preis-Aktionen und außerdem über wichtige neue Posts und mehr informiert werden möchten, abonnieren Sie meinen Newsletter.