Montag, 31. Mai 2010

Schreiben - ein Grundkurs. Oder: Dinge, die wir im Deutschunterricht hätten lernen sollen ...

... die uns aber niemand beigebracht hat.

Damit meine ich natürlich die Grundlagen eines guten Schreibstils. Oder haben Sie folgende einfache Regeln und Fertigkeiten gelernt?

- setzen Sie Verben ins Aktiv: Besser schreiben: Das leidige Passiv, Fortsetzung: Das leidige Passiv

- überflüssige Wörter aufspüren und streichen: Leere Kalorien: Füllwörter, Doppelt und dreifach gemoppelt

- Wiederholungen waren in Aufsätzen “verboten”. Aber wie kann man sie vermeiden? Sind Synonyme tatsächlich immer ein geeignetes Mittel? Und sollte man Wiederholungen überhaupt um jeden Preis vermeiden? Antworten geben die Posts Wider vermeidbare Wiederholungen und Synonyme sind (oft) keine Lösung

- die richtigen Worte finden: Besser schreiben: Sag's einfach, Besser schreiben: Die Streichung von -ung

- positiv formulieren: Nicht selten keine gute Idee: doppelte Verneinungen

Sie möchten noch mehr wissen? Dann stöbern Sie in der Rubrik Grundlagen.

Umfassender behandele ich diese und andere häufige Stil-Probleme in meinem Ratgeber und Workshop zum Selberlernen “Gut und verständlich schreiben in zehn einfachen Schritten".

Hier können Sie ihn kaufen:


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Noch nicht überzeugt? Das sagen Experten zu meinem Buch.

Lebenslauf auf Englisch - die britische Perspektive

Da sich viele Besucher meines Blogs für das Schreiben von E-Mails, Lebensläufen usw. auf Englisch interessieren, möchte ich heute auf ein Blog hinweisen und dort v. a. auf spezielle Beiträge, die beim Verfassen von CVs für das Vereinigte Königreich, sprich: UK, nützlich sein können.

Das Blog heißt Job Market Success und eine Rubrik ist dem Thema Writing a CV gewidmet.

Besonders interessant für Nicht-Briten dürfte die fünfteilige Reihe basics of writing a CV sein - speziell die beiden Posts:

How to format your CV

und

Make your CV easy on the eye.

Als Zugabe hier noch der Hinweis auf zwei Beiträge für Fortgeschrittene, die die Bloggerin von Job Market Success, Clare Whitmell, für den Guardian geschrieben hat:

Cutting-edge CVs

und

How to word your CV for maximum effect.

Samstag, 29. Mai 2010

Autorenhandbuch mit meinem Schreibkurs

Heute brachte der Postbote mein druckfrisches Belegexemplar des Handbuchs für Autorinnen und Autoren aus dem Uschtrin Verlag. Leider kann man das auf dem Bild links nicht erkennen, aber der Einband ist silbern, passend zum 25-jährigen Jubiläum.

Das Buch enthält nicht nur meinen Schreibkurs "Gut und verständlich schreiben in zehn einfachen Schritten" (daher das Belegexemplar), sondern auch Unmengen von Informationen zu den unterschiedlichsten interessanten Themen, die ich hier unmöglich aufzählen kann. Deshalb verlinke ich einfach zum Inhaltsverzeichnis und zum Register.

Jetzt muss ich nur noch Zeit finden, das alles zu lesen ;-)

PS: Natürlich können Sie meinen Schreibkurs auch weiterhin einzeln kaufen:

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und

als E-Book bei verschiedenen Anbietern.

Mittwoch, 26. Mai 2010

Aus den Fehlern anderer lernen

Mir ist aufgefallen, dass sich in der Rubrik Beispiele aus dem täglichen Lesen schon eine Reihe von Posts angesammtelt haben.

Weil diese Beispielsätze einige Fehler, die häufig gemacht werden, besonders gut illustrieren, und ich dort auch erkläre, wie sich diese Fehler vermeiden lassen, möchte ich heute noch einmal auf einige Posts hinweisen.

- Stichwort "falscher Bezug": Wieder einmal Spaß mit dem falschen Bezug, Noch einmal: unfreiwillig komisch (ein englischsprachiges Beispiel),

- Stichwort "doppelt gemoppelt" und andere "überflüssige Wörter": Streichen, streichen, streichen! (Ein Beispiel aus der Wissenschaft)

- Stichwort "viel zu lange Sätze": Aus dem täglichen Lesen: Ein Prachtexemplar von Bandwurmsatz

- Stichwort "lange Substantive" (ein deutsches Problem): Aus dem täglichen Lesen: Lange Wörter kosten Zeit

Wenn Ihnen das noch nicht reicht: Umfassender behandele ich diese und andere häufige Stil-Probleme in meinem Ratgeber und Workshop zum Selberlernen “Gut und verständlich schreiben in zehn einfachen Schritten".

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Montag, 24. Mai 2010

Arthur Schopenhauer hat gesagt ...

"Nichts ist leichter als so zu schreiben, dass kein Mensch es versteht."

Freitag, 21. Mai 2010

Geschäftliche Briefe und E-Mails auf Englisch schreiben

Mein Linktipp: theEnglishWeb.com. Ihr Angebot: "Business writing – how to write better letters & emails".

Donnerstag, 20. Mai 2010

Sie alle loben meinen Schreibratgeber

Die positiven Stimmen zu meinem Buch Gut und verständlich schreiben in zehn einfachen Schritten mehren sich. Deshalb werde ich sie von nun an in diesem Post sammeln.

Besonders stolz bin ich, dass die Klartext-Initiative der Universität Hohenheim meinen Ratgeber empfiehlt:
"Die Journalistin Ingrid Glomp beschäftigt sich seit Jahren mit Veröffentlichungen von Menschen, die nicht hauptberuflich schreiben. Hierbei stellte sie fest, dass die meisten Fehler in eine von zehn Kategorien fallen. Auf dieser Grundlage entwickelte sie einen empfehlenswerten Workshop in Buchform, mit zahlreichen Beispielen und Übungen."
Und nicht nur das: Die Klartext-Regeln der Initiative beruhen zum Teil auf meinen Empfehlungen. Siehe auch hier (pdf, Seiten 49 und 51/52). Siehe außerdem meinen Post In einem Satz mit Wolf Schneider!

Hier weitere Stimmen zu meinem Ratgeber:
"Besonders die vielen Beispiele heben dieses Buch aus der Masse hervor und sind eine perfekte Hilfestellung in jeder Situation."
Martina Fuchs, in ihrer Rezension auf fuxbooks.de

"Ihren Schreibstil verbessern Sie, indem Sie Ingrid Glomps Ratgeber 'Gut und verständlich schreiben in zehn einfachen Schritten' alle sechs Wochen durcharbeiten."Anke Gasch in Federwelt - Zeitschrift für Autorinnen und Autoren, Heft April/Mai 2011

"ein wunderbarer und zeitsparender Weg, die eigenen Texte schnell und
effektiv deutlich zu verbessern"
Gabi Neumayer in ihrer Rezension in The Tempest

"Ich finde Ihren Ratgeber sehr ansprechend – schnörkellos, praxisorientiert, leicht verständlich und anwendbar.
"
Daniel Freienstein, Journalist und Schreibdozent

"Ich empfehle das Buch immer sehr gern, weil ich weiß, dass die Informationen und Übungen funktionieren."
Karina Odenthal (Autorin und Schreibdozentin)

"In Ihrem Buch steht viel Beherzigenswertes!"Brigitte Karch, Herausgeberin von brikada - Magazin für Frauen
und
"Hier ist ein Schreib-Profi am Werk!"brikada- Magazin für Frauen, s. Rezension

"Der Ratgeber hat mir sehr gut gefallen – kurz, knapp, verständlich, praxisnah."

Sylvia Frevert, Journalistin & Autorin

"Von ihren Schreibtipps können nicht nur Anfänger, sondern auch Studenten lernen, die bereits zahlreiche Hausarbeiten verfasst haben. Selbst journalistisch Erfahrene finden hier Nützliches, ..."Sanja Topic in ruprecht (Heidelberger Studierendenzeitung), s. Rezension

"Das schmale Buch von achtzig Seiten überzeugt durch seine Konzentration aufs Wesentliche und seinen hohen Praxisbezug."Isa Schikorsky, Autorin, Schreibdozentin und Lektorin (stilistico.de)

"Diese Anleitung ist eine gelungene und betont praxisnahe Hilfe. Sie befähigt zu einer gezielten Textoptimierung und ist besonders für Schreiber geeignet, die eine konkrete Anleitung für verständliches Schreiben suchen.
"
Sprachberatung der TU Chemnitz, s. Rezension

"Ihr Buch bietet eine wirklich gute Zusammenfassung gängiger Schreibfehler - und wie man sie überarbeitet. Obendrein hat es den Vorteil, kurz zu sein, und ist selbst ein Beispiel für einen gut verständlichen, leicht lesbaren Text, der die Dinge auf den Punkt bringt, statt drum herum zu reden."
Hans Peter Roentgen, Autor und Schreibcoach (TeXtkraft.de)

"Ihr Ratgeber ist mir bereits positiv aufgefallen und ich empfehle Ihr Buch gern weiter.“
Diana Hillebrand, WortWerkstatt SCHREIBundWEISE, München

„Ich habe Ihren Ratgeber mit Freude gelesen. Besonders gut gefallen hat mir die lockere Art der Darbietung.“
Dr. Helga Esselborn, Schreibzentrum Kölner Studentenwerk

"Ihr Ratgeber gefällt mir gut. Er könnte unserem Lektoratsalltag "entsprungen" sein."
Karen Grol-Langner (STORIES & FRIENDS Verlag)

"Ihre Tipps gefallen mir sehr, sehr gut!"
Nanda Adam, Dipl. Betriebspädagogin und Autorin

"Besonders positiv fällt die anwenderfreundliche Vermittlung auf."
Pia Helfferich in TextArt

"Ingrid Glomps grandioser Schreibkurs"
und
"Ihr Buch/Ihr Workshop gefällt mir super: eben,
gut + verständlich = bestens!"
Sandra Uschtrin, Verlegerin

"Hilfreich und gut geschrieben."
Michael Rossié, Sprechtrainer und Coach

"...eine sehr lehrreiche und hilfreiche Lektüre, die nicht nur Anfängern helfen wird, ihre Texte zu perfektionieren."
Evelyn Rossberg, Autorin

"Empfehlenswert auch der Ratgeber von Ingrid Glomp: "Gut und verständlich schreiben in zehn einfachen Schritten: Ein Ratgeber und Workshop""
befindet Susanne Feiner auf ihrer Website

"ein Ratgeber für angehende Autoren, der es in sich hat"
Kathrin Bolte auf ebookgemein.de

Kundenrezensenten bei Amazon sagen: "Super Anleitung zur Überarbeitung eigener Texte" und "Viele praktische Tipps, die sich leicht umsetzen lassen".

Überzeugt? Hier können Sie meinen Ratgeber kaufen:

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Dienstag, 18. Mai 2010

Auch ein Handwerk: Groschenromane schreiben

Wenn Sie schon immer einmal einen Heftroman voll Herz und Schmerz und Herzschmerz schreiben wollten oder einfach nur wissen möchten, wie das geht, dann gibt es jetzt ein Buch für Sie:



Mehr zum Buch und zum Schreiben von Heftromanen finden Sie auf dieser Website, darunter auch Informationen über die Autorin und einen ganzen "Fürstenroman", mit dem ergreifenden Titel Bin ich deine Liebe wert?

Dienstag, 11. Mai 2010

Gut und verständlich schreiben - ein lehrreiches E-Book für Texter

So beurteilt Barbara Frolik meinen Schreibratgeber in ihrem Blog WordWeb. Genauer: Sie erwähnt ihn in ihrem Post über 10 lehrreiche E-Books für Texter.

Doch nicht nur deshalb lohnt sich das Stöbern in Barbaras Blog ;-) Da gibt es zum Beispiel die Rubrik Schreiben. Interessant ist auch die Rubrik Tutorials. Die werde ich intensiv studieren, ehe ich meine Website relaunche. (Etwas, das ich mir für den Sommer vorgenommen habe.)

Für alle, die Barbaras Empfehlung neugierig gemacht hat, hier die Links zu

der E-Book-

und

der Print-Buch-Version

von "Gut und verständlich schreiben in zehn einfachen Schritten".

Freitag, 7. Mai 2010

Wolf Schneider sagt ...

"Blogs, Twitter, E-Mail: Es wird heute dreimal so viel schriftlich produziert wie vor 30 Jahren. Dem steht aber nicht die dreifache Lesefreudigkeit gegenüber, sondern die halbierte. Noch nie war die Chance so gering, gelesen zu werden!"

und noch mehr Lesens-, Wissens- und Bedenkenswertes, und zwar in einem Tagesspiegel-Interview. Der Anlass: sein neues Buch


Jeder, der sich auch nur ein wenig für das Handwerk des Schreibens interessiert, sollte wenigstens ein Buch von Wolf Schneider gelesen haben. Es kann natürlich auch ein Klassiker sein wie dieser


Mittwoch, 5. Mai 2010

Neue Zielgruppe für meinen Schreibratgeber: Politiker

Liebe Politikerinnen und Politiker,

tststs. Schade um die vielen Bäumen, die ihr Leben lassen müssen, damit ihr eure Wahlprogramme drucken könnt - die dann doch kein SchweinMensch versteht. Das haben euch jetzt Kommunikationswissenschaftler der Universität Hohenheim schriftlich gegeben. Sie haben die Wahlprogramme der Parteien in NRW auf Verständlichkeit getestet und waren "enttäuscht". (Wirklich? Aber doch bestimmt nicht erstaunt.)

Die Forscher um Prof. Frank Brettschneider fanden "Fachsprache und Fremdwörter zuhauf" und außerdem "Bandwurmsätze und Unklarheiten". Das Programm der FDP lag mit einem Wert von 5,8 "nur knapp über der durchschnittlichen Verständlichkeit politikwissenschaftlicher Doktorarbeiten (4,3)".

Das muss doch nicht sein. Für Leute wie euch, die viel schreiben, aber keine Profi-Autoren sind, habe ich extra einen Ratgeber verfasst: "Gut und verständlich schreiben - in zehn einfachen Schritten". Den lest und arbeitet ihr durch. Das geht schnell (ich weiß, ihr habt nicht viel Zeit) und tut gar nicht weh. Wenn ihr die Regeln darin befolgt, kann nichts mehr schief gehen. Ehrenwort. Und die Hohenheimer Wissenschaftler werden Augen machen, wenn sie eure Texte das nächste Mal testen.

Die Menschen im Lande aber, die euch so wichtig sind, werden euch besser verstehen. Das wollt ihr doch, oder nicht?

Macht's gut (beziehungsweise: besser)

Ingrid
(Schreibhandwerkerin)

PS: Zur Weiterbildung
- Verständlichkeitstest: Miese Deutschnoten für NRW-Wahlprogramme (Pressemitteilung)
- Hohenheimer PolitMonitor
-und

Dienstag, 4. Mai 2010

Tucholsky lesen, um schreiben zu lernen

Wie man es nicht macht, darüber schreibt Kurt Tucholsky in seiner Glosse Ratschläge für einen schlechten Redner.

Einige seiner Ratschläge sollten sich auch Autoren - nicht - zu Herzen nehmen. Etwa:
Sprich mit langen, langen Sätzen – solchen, bei denen du, der du dich zu Hause, wo du ja die Ruhe, deren du so sehr benötigst, deiner Kinder ungeachtet, hast, vorbereitest, genau weißt, wie das Ende ist, die Nebensätze schön ineinandergeschachtelt, so daß der Hörer, ungeduldig auf seinem Sitz hin und her träumend, sich in einem Kolleg wähnend, in dem er früher so gern geschlummert hat, auf das Ende solcher Periode wartet ... nun, ich habe dir eben ein Beispiel gegeben.
oder
Du mußt alles in die Nebensätze legen. Sag nie: »Die Steuern sind zu hoch.« Das ist zu einfach. Sag: »Ich möchte zu dem, was ich soeben gesagt habe, noch kurz bemerken, daß mir die Steuern bei weitem...«
Oder aber Sie lesen seiten- und bücherweise, was Tucholsky geschrieben hat, und lernen so, wie man's macht. Beim Projekt Gutenberg oder in altmodischen, gedruckten Büchern: